Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 58/2003
Von Eltern für Eltern 24.
Dez. 2003
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Inhalt:
[01]
Zu dieser Ausgabe
[02] Aktueller Impfschadensfall: Serina* bittet um Hilfe
[03] Aluminiumhydroxid: Muskelschwäche nach Tetanus-Impfung
[04] Anthrax-Impfung verweigert - Nationalgardisten droht
Gefängnis
[05] USA: Nur 77 % der Kleinkinder erhalten Basisimpfungen
[06] Tod durch schlechte Ernährung
[07] UNICEF: Schockierende Lebensbedingungen für Millionen
Kinder
[08] Initiative will ausgewogenen Umgang mit Antibiotika fördern
[09] Risiko für Kinder: Antibiotika fördern Asthma
und Allergien
[10] Aktuelle Studie zum Antibiotikaeinsatz in Deutschland
[11] Bakteriophagen als Antibiotikaersatz?
[12] Süßes soll Bakterien Saures geben
[13] Mehr Pneumonie-Tote durch verringerten Antibiotikaeinsatz?
[14] Impf-Situation in Ungarn
[15] Europäischer Impfkalender jetzt online
[16] Impressum
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[01] Zu dieser Ausgabe
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Liebe Leser,
gleich an erster Stelle
möchte ich einen dringenden Hilferuf einer
Familie bringen, die durch eine FSME-Impfung großes Leid erfahren
hat: Direkt nach der ersten Impfung mit einer Volldosis TICOVAC
ging es der damals 13jährigen Serina sehr schlecht. Die Symptome
verstärkten sich bei der zweiten Impfung drei Wochen später.
Wie wir es aus unzähligen
Fällen kennen, so auch hier: Kein einzi-
ger der vielen Ärzte, die sich über die Monate und Jahre mit Serina
beschäftigt haben, kam auf die Idee, ihre Erkrankung mit der vo-
rausgegangenen Impfung in Verbindung zu bringen. Im Gegenteil,
Serina wird psychiatrisiert, mit nutzlosen Medikamenten und starken
Psychopharmaka vollgepumpt - und der sich gegen diese "Behandlung"
wehrende Mutter das Sorgerecht entzogen. Es hat einige Mühen und
den Einsatz eines engagierten Rechtsanwaltes erfordert, daß Serina,
der es unter ärztlicher "Obhut" immer schlechter ging, jetzt
wieder
bei ihrer Mutter sein kann. Doch können sie die Rechtsanwaltsrech-
nung aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht alleine aufbringen
und bitten deshalb um Hilfe [02].
Auch in Deutschland
sind die ersten Fälle einer durch den Zusatz-
stoff Aluminiumhydroxid ausgelösten Muskelschwächekrankheit bekannt
geworden [03].
Einem Nationalgardisten
aus dem US-Bundesstaat Ohio droht Gefäng-
nis, nachdem er die gefährliche Anthrax-Impfung verweigerte [04].
Eigentlich gilt die
USA als Musterland der Durchimpfung. Jetzt
heißt es jedoch: "Nur 77 Prozent der Kinder in den USA im Alter von
19 bis 35 Monaten haben die Basisimpfungen erhalten" [05].
Die WHO warnt weltweit:
Jedes Jahr sterben weltweit rund 2,7 Milli-
onen Menschen, weil sie zu wenig Obst und Gemüse essen [06] und die
UNICEF zeigt sich schockiert über die Lebensbedingungen von Millio-
nen Kindern [07].
Vielleicht sollte man
lieber, statt mangelernährte und hungernde
und dadurch immungeschwächte Kinder zu impfen, die Ursache dieser
Immunschwäche dauerhaft beseitigen?
Stellen Sie sich vor,
ein Patient hat eine Infektion und kein Anti-
biotikum hilft mehr! Panikmache? Keineswegs! Bereits seit Jahren
weisen Infektionsspezialisten auf die weltweite Bedrohung durch
Antibiotika-resistente Keime hin. Glaubte man in den 60er Jahren
noch, das Buch der Infektionskrankheiten bald endgültig schließen
zu können, sieht die Situation heute ganz anders aus [08].
Die oft vorschnelle
Behandlung von Infektionskrankheiten mit Anti-
biotika hat einen weiteren, bisher unbekannten Nachteil. Einer US-
Studie zufolge leiden Schulkinder wesentlich öfter an Allergien und
Asthma, wenn sie als Säugling mit Antibiotika behandelt wurden
[09].
Eine gemeinsame Studie
des Wissenschaftlichen Instituts der AOK
(WIdO) und des Universitätsklinikums Freiburg analysiert kritisch
die Antibiotikaverordnungen in Deutschland und zeigt, wie Antibio-
tika gezielter eingesetzt werden können [10].
Doch ich vermute, daß
ein restriktiverer Einsatz von Antibiotika
sich kaum durchsetzen läßt, da die meisten Mediziner kaum eine
Alternative zur "Bakterienvernichtungsstrategie" kennen. Entspre-
chend konzentrieren sich die Forschungen auf gleichwertigen Ersatz:
Bakterien vernichtende Bakteriophagen [11] oder Zuckerketten [12].
Und in Großbritannien
gibt es bereits Überlegungen, die Leitlinien
für den Antibiotikaeinsatz wieder zu ändern, da die restriktivere
Verordnung für eine Steigerung der Todesopfer durch Lungenentzün-
dung verantwortlich sei [13].
Einen kurzen Bericht
über die Impfsituation in Ungarn, wo es noch
Impfpflicht gibt, finden Sie unter [14]. Demzufolge behaupten die
Impfbefürworter dort öffentlich, im ganzen Westen gebe es die Impf-
pflicht.
Um dieser Desinformation
entgegenzuwirken, haben ungarische Impf-
kritiker einen europäischen Impfkalender erstellt, der für viele
Länder einen Überblick über empfohlene und vorgeschriebene Impfun-
gen gibt [15].
Nun ja, Ungarn ist
bekanntlich ein ehemals kommunistisch regiertes
Land, öffentlich verkündete Unwahrheiten zur Impfmotivierung der
Bevölkerung wären bei uns in Deutschland natürlich nicht denkbar...
Wirklich?
Ein frohes Weihnachtsfest
und vor allem Gesundheit wünscht
Ihr
Hans Tolzin
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[02] Aktueller Impfschadensfall: Serina* bittet um Hilfe
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Hintergrund:
(IR) Im Februar 2000
ersetzte der Impfstoffhersteller Baxter seinen
seit 1982 erhältlichen FSME-Impfstoff "FSME-Immun" durch Ticovac.
Angeblich sollte dieser Impfstoff verträglicher sein als sein Vor-
gänger. Das erwies sich jedoch als Trugschluss. Bereits im März
2000 forderte der Hersteller alle Ärzte wegen sich häufender Mel-
dungen von Nebenwirkungen in einem Rundschreiben auf, Kindern bis
15 Jahren nur die halbe Dosis zu verabreichen. Ab Juli 2000 durfte
Ticovac nur noch ab einem Alter von 3 Jahren verabreicht werden. Im
März 2001 verzichtete Baxter aufgrund der massiven Kritik völlig
auf die Zulassung dieses Impfstoffs.
Siehe auch:
http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0104a.php3
http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0104c.php3
Der Fall Serina:
Im April 2000 bekam
die damals 13jährige Serina eine FSME-Impfung
mit Ticovac, und zwar eine Volldosis. Bis auf ihr Asthma, unter dem
sie seit ihrem 9. Lebensjahr litt, war sie gesund: Sie fuhr Einrad,
jonglierte im Verein und besuchte die 6. Klasse der Hauptschule.
In der Nacht nach der
Impfung war ihr schwindelig, übel und sie
hatte Kopfschmerzen. Am nächsten Morgen fiel sie sogar aus ihrem
Bett. Sie litt unter Kopf- und Ohrenschmerzen, wankte wie eine
Betrunkene und konnte sich nicht auf den Beinen halten. Auf dem Weg
zum WC brach sie schließlich mit Schmerzen am ganzen Körper zusam-
men. Wie die Mutter berichtet, zuckten die (glasigen) Augen mit
einer enormen Geschwindigkeit von links nach rechts, sie war stark
geräusch- und lichtempfindlich, ihr war schlecht und sie erbrach
sich.
Der am zweiten Tag
nach der Impfung konsultierte Arzt empfahl, erst
mal abzuwarten. Er vermutete eine Grippe oder eine Magenverstim-
mung. Auf einen Zusammenhang mit der vorausgegangenen Impfung kam
weder er noch die Mutter des Kindes. Es wurde tatsächlich etwas
besser, die Symptome verschwanden aber nicht vollständig.
Drei Wochen später
erhielt Serina die zweite Impfung - obwohl ihre
Symptome noch nicht wirklich abgeklungen waren. Am Tag nach der
zweiten Impfung verstärkten sie sich enorm: Serina verhielt sich,
als ob sie nicht mehr bei sich wäre, Hände und Kopf bewegten sich
ständig, sie hatte Schmerzen im Genick und im Rücken, mal stärker,
mal schwächer. Essen konnte sie kaum etwas. Dieser Zustand zog sich
über Wochen und Monate hin.
Die immer wieder aufgesuchte
Ambulanz der Uniklinik konnte keine
Ursache finden und zog die Impfung - trotz vorliegendem Impfpaß -
nicht in Betracht. Vielmehr vermutete man psychische Ursachen.
Serina wurde von der
Uniklinik für mehrere Monate stationär aufge-
nommen und erhielt zahlreiche Medikamente, darunter starke Psycho-
pharmaka, die Halluzinationen auslösten und ihren Zustand weiter
belasteten.
Nachdem sich abzeichnete,
daß es ihr keineswegs besser ging, wurde
sie für 4 Wochen in eine Rehaklinik verlegt, um dort u.a. das Gehen
wieder zu lernen, was ihr jedoch aufgrund ihrer starken Schmerzen
unmöglich war. Auch hier erhielt sie starke Psychopharmaka, um sie
"zu entspannen" - denn sie schrie vor Schmerzen oft "alles zusam-
men".
Währenddessen hatte sich die Mutter ein Zimmer in der Nähe der
Klinik genommen, um Serina täglich versorgen zu können. Nachdem der
Zustand Serinas auch hier nicht besser wurde, sollte sie in die
Uniklinik zurückverlegt werden, wogegen die Mutter sich vehement
wegen der dort erlebten Behandlung wehrte.
Daraufhin wurde ihr
mitgeteilt, daß ihr das Sorgerecht für Serina
entzogen sei. Serina wurde in eine psychiatrische Kinder- und Ju-
gendanstalt gebracht. Die unbequeme Mutter brachte man jedoch unter
fadenscheinigen Begründungen in eine geschlossene Psychiatrie, wo
sie aber durch die Intervenierung ihres Kinderarztes nach einem Tag
wieder entlassen wurde.
Serina verblieb mehrere
Monate in der Psychiatrie, litt sehr unter
der Trennung von ihrer Mutter, die Kontaktsperre hatte, und ihr
Zustand verbesserte sich weiterhin nicht, im Gegenteil. Auch nicht
in der Klinik für Gehirnverletzte, in der sie ebenfalls für Monate
war.
Da der Mutter inzwischen
der Zusammenhang mit der Impfung klar
geworden war, nahm sie Kontakt mit Impfkritikern auf. Diese konnten
über eine eingeschaltete Menschenrechtsorganisation einen Rechts-
anwalt vermitteln, der bewirkte, daß Serina zunächst zu ihrer Tante
und nach Rückgewinnung der Vormundschaft wieder zu ihrer Mutter
kam.
Es geht Serina jetzt
etwas besser. Sie kann allerdings nicht ohne
Gehhilfen laufen.
Die Kosten für
den Rechtsanwalt konnten durch Spenden aus der Impf-
kritiker-Bewegung teilweise beglichen werden. Es sind aber immer
noch ca. 1.500 Euro offen. Da die kleine Familie nur von einer
kleinen Witwen- und noch kleineren Halbwaisenrente lebt, ist es ihr
nicht möglich, dieses Geld aufzubringen.
Sie bittet daher um
finanzielle Unterstützung. Falls Sie Serina
helfen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgendes
speziell hierfür eingerichtetes Konto:
Bitte keinen Kontoinhaber
angeben
Bank: Cortal Consors S.A.
Zweigniederlassung Deutschland
Kto: 980 408 715
BLZ: 760 300 80
Verwendungszweck: "Aktion Serina"
Sollte mehr Geld hereinkommen
als das noch offenstehende Rechtsan-
walthonorar beträgt, wird dies für eine angemessene Therapie - die
von der Krankenkasse voraussichtlich nicht übernommen wird - ver-
wendet werden. Der IMPF-REPORT wird Einblick in dieses Konto und
die Verwendung der Gelder bekommen, so ihre zweckbestimmte Nutzung
gewährleistet ist.
Die Spenden sind leider nicht steuerlich absetzbar.
*Name und Anschrift
können zu diesem Zeitpunkt nicht genannt wer-
den, um laufende Prozesse nicht zu gefährden. Auch der Vorname
wurde sicherheitshalber geändert.
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[03] Aluminiumhydroxid: Muskelschwäche nach Tetanus-Impfung
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Quelle:
Techniker-Krankenkassse online vom 26. Nov. 2003
http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-
online.de/s01__aktuell/03__medizin__und__gesundheit/01__tagesaktuel
le__news/11__november/26/news3/261103__news3.html
Muskelschwäche
nach Tetanusimpfung
Selten kommt es nach Impfungen zu Komplikationen. Jetzt wurde in
Deutschland eine Muskelschwäche nach einer Tetanusimpfung gemeldet.
"In seltenen Fällen
kann es nach einer Impfung gegen Hepatitis oder
Tetanus zu einer allgemeinen Muskelschwäche kommen. Ursache ist
eine Immunreaktion gegen Aluminiumhydroxid, das dem Impfstoff als
Wirkungsverstärker (Adjuvans) zugesetzt wird. Die Erkrankung tritt
nicht nur in dem Muskel auf, in den der Impfstoff gespritzt wurde,
sie kann alle Skelettmuskeln betreffen. Die bisher vor allem in
Frankreich aufgetretene Impfreaktion wurde jetzt bei einem Patien-
ten in Deutschland beobachtet.
(...)
Der Mann litt an einer
Makrophagischen Myofasziitis, einer Entzün-
dung des Muskels und seiner Umhüllungen (Faszien). Typisch für
diese Erkrankung ist eine Ansammlung von Fresszellen (Makrophagen)
im Muskelgewebe. (...)"
***
Quelle:
ARD-Text auf der Tafel Nummer 546 vom 6.12.2003
Muskelschwäche nach Tetanus-Impfung
"Nach einer Impfung
gegen Hepatitis oder Tetanus kann es in seltenen
Fällen zu einer allgemeinen Muskelschwäche kommen. Das berichtet
Rolf Schröder von der Universität Bonn in der 'Deutschen Medizini-
schen Wochenschrift'.
Ursache dafür
sei eine Immunreaktion gegen Aluminiumhydroxid, das
dem Impfstoff als Wirkungsverstärker zugesetzt wird. (...)"
***
Links zum Thema:
Zu den 200 Fällen
in Frankreich siehe auch:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/17.htm#4
"Lessons from
macrophagic myofasciitis: towards definition of a
vaccine adjuvant-related syndrome"
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMe
d&list_uids=12660567&dopt=Abstract&itool=iconabstr
"Macrophagic myofasciitis:
inflammatory, vaccination-associated
muscular disease"
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMe
d&list_uids=14593574&dopt=Abstract
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[04] Anthrax-Impfung verweigert - Nationalgardisten droht Gefängnis
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Einem Mitglied der
Nationalgarde in Ohio, USA, droht eine Gefäng-
nisstrafe dafür, daß er angesichts der gesundheitlichen Risiken die
Anthrax-Impfung verweigert. Siehe folgende Links (in Englisch):
12. Nov. 2003
"Mandatory anthrax shots stir health fears, sap morale"
http://www.usatoday.com/news/opinion/editorials/2003-12-11-our-
view_x.htm
26. Nov. 2003
"Ohio guardsman due for deployment refuses vaccination against
anthrax"
http://www.cleveland.com/news/plaindealer/index.ssf?/base/news/1069
84276977420.xml
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[05] USA: Nur 77 % der Kleinkinder erhalten Basisimpfungen
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Quelle:
National Network for Immunization Information vom 22. Okt. 2003
http://www.immunizationinfo.org/newsbriefs/newsbriefDetail.cfm?id=9
182
Zitat aus dem Wall Street Journal, http://www.wsj.com
Es ist Zeit zur Wachsamkeit bei Impfstoffen
Nur 77 Prozent der
Kinder in den USA im Alter von 19 bis 35 Monaten
haben die Basisimpfungen erhalten, teilt das "Center for Disease
Control and Prevention" (CDC) mit. Gesundheitsexperten warnen, daß
sich jederzeit gefährliche Krankheiten ausbreiten können, solange
die Durchimpfungsraten unter 90 Prozent liegen. Faktoren, die zu
diesem Problem geführt haben, sind die durch falsche und irrefüh-
rende Informationen über Impfrisiken hervorgerufene Besorgnis von
Eltern, Verwirrung über den Impfkalender und Versicherungen, die
nicht alle Impfkosten abdecken. Die "American Akademie of Pediatri-
cians" (Amerikanische Akademie der Kinderärzte) ist eine der Insti-
tutionen, die Ärzte dazu drängen, eine stärkere Rolle darin zu
übernehmen, die Notwendigkeit von Impfungen in der Kindheit zu
verdeutlichen. Übersetzung: Impf-Report
Kommentar IMPF-REPORTer:
Hieß es nicht
vor kurzem noch, daß die Durchimpfungsraten in den
USA fast perfekt und die Masern deshalb quasi ausgerottet seien?
Etwas passt da nicht ganz zusammen...
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[06] Tod durch schlechte Ernährung
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Quelle:
gesundheitpro.de vom 10. Nov. 2003
http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?line=1&ressort=10400&
rubrik=10402&snr=13255
Tod durch schlechte Ernährung
WHO warnt weltweit
Jedes Jahr sterben
weltweit rund 2,7 Millionen Menschen, weil sie
zu wenig
Obst und Gemüse essen
Nach Schätzungen
der WHO liessen sich rund 11 Prozent aller Schlag-
anfälle
mit einer gemüse- und obstreichen Ernährung vermeiden
"Aufgrund der hohen
Sterbeziffer durch mangelhafte Ernährung hat die
Weltgesundheitsorganisation WHO und die Welternährungsorganisation
FAO am
Sonntag in Rio de Janeiro eine internationale Initiative für
eine
gesündere
Ernährung gestartet. Es gebe deutliche Belege dafür,
dass Obst und
Gemüse
zahlreichen Krankheiten vorbeugen könnten,
betonte der Leiter der
WHO-Abteilung für nichtansteckende
Krankheiten und Gesundheitsvorsorge,
Pekka Puska. Die beiden
UN-Organisationen empfehlen mindestens 400
Gramm
Obst und Gemüse am
Tag. (...)"
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[07] UNICEF: Schockierende Lebensbedingungen für Millionen Kinder
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 4. Nov. 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=14397
UNICEF-Bericht: Schockierende
Lebensbedingungen für Millionen von
Kindern weltweit
"LONDON. Nach den statistischen Daten eines kürzlich erschienenen
Berichts der University of Bristol, Großbritannien, im Auftrag der
UNICEF, sind die Lebensbedingungen für Millionen von Kindern welt-
weit mehr als schlecht. Als schockierende Daten von bisher nicht
gekannter Schwere und Tragweite werden die Ergebnisse in einem
Editorial des Lancet bezeichnet (2003; 362: 1427). (...)"
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[08] Initiative will ausgewogenen Umgang mit Antibiotika fördern
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 11. Dez. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/11/226a0301.asp?cat=/mediz
in/infektion
Initiative will ausgewogenen Umgang mit Antibiotika fördern
Von Thomas Meißner
"Stellen Sie sich vor,
ein Patient hat eine Infektion und kein Anti-
biotikum hilft mehr! Panikmache? Keineswegs! Bereits seit Jahren
weisen Infektionsspezialisten auf die weltweite Bedrohung durch
Antibiotika-resistente Keime hin. Glaubte man in den 60er Jahren
noch, das Buch der Infektionskrankheiten bald endgültig schließen
zu können, sieht die Situation heute ganz anders aus.
(...)
Nach Einschätzung
von Infektionsspezialisten erscheint es möglich,
daß so gut wie alle bakteriellen Erreger gegen die heute verfügba-
ren Antibiotika resistent werden. Die Verbreitung der Resistenzen
korreliert eindeutig mit dem Ausmaß des Antibiotika-Verbrauchs in
der Bevölkerung. Nur eine rationale Anwendung von Antibiotika kann
die Wirkung dieser lebenswichtigen Arzneimittel über lange Zeit
sichern."
Informationen zu der
internationalen Initiative LIBRA im Internet:
http://www.librainitiative.de
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[09] Risiko für Kinder: Antibiotika fördern Asthma und Allergien
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Quelle:
SPIEGEL online vom 1. Okt. 2003
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,267871,00.html
Antibiotika fördern Asthma und Allergien
"Die oft vorschnelle
Behandlung von Infektionskrankheiten mit Anti-
biotika hat einen weiteren, bisher unbekannten Nachteil. Einer US-
Studie zufolge leiden Schulkinder wesentlich öfter an Allergien und
Asthma, wenn sie als Säugling mit Antibiotika behandelt wurden. (...)"
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[10] Aktuelle Studie zum Antibiotikaeinsatz in Deutschland
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Quelle:
Verbraucher-Newsletter des "Bürger-Forums" vom 10. Feb. 2003
http://www.verbrauchernews.de/artikel/0000013893.html
Aktuelle Studie zum
Antibiotikaeinsatz in Deutschland
"
(bera/ots) Einst galten Antibiotika als Wunderwaffe gegen Infektio-
nen. Doch ihr großzügiger Einsatz hat viele Erreger resistent ge-
macht. Eine gemeinsame Studie des Wissenschaftlichen Instituts der
AOK (WIdO) und des Universitätsklinikums Freiburg analysiert kri-
tisch die Antibiotikaverordnungen in Deutschland und zeigt, wie
Antibiotika gezielter eingesetzt werden können. (...)"
Original-Pressemeldung
des WIdO vom 4. Feb. 2003
http://www.wido.de/Aktuelles/PI_antib022003.pdf
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[11] Bakteriophagen als Antibiotikaersatz?
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 15. Dez. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/15/228a0204.asp?cat=/mediz
in/infektionskrankheiten
Ein noch zu wenig genutztes
Potential
Von Peter Leiner
"Was durch den Schriftsteller
und Literatur-Nobelpreisträger Sinc-
lair Lewis mit seinem Roman "Arrowsmith" 1925 einer breiten Öffent-
lichkeit bekannt gemacht worden ist, könnte jetzt gewissermaßen
wiederentdeckt werden: die Phagentherapie gegen Antibiotika-
resistente Bakterien. Zunächst vor allem in Osteuropa propagiert,
unterstützen seit vielen Jahren auch US-Wissenschaftler die Erfor-
schung dieser Bakterien-spezifischen Viren zur therapeutischen
Nutzung. Auch in Deutschland gibt es erste zaghafte Versuche, Pi-
lotstudien mit Bakteriophagen zu machen. (...)"
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[12] Süßes soll Bakterien Saures geben
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Quelle:
DocCheck.de vom 15. Dez. 2003
http://www.doccheck.de/newsletter/de/2003_21/1689.php?random=249bec
0dc9094a2752012c56b9ad4670
Süßes soll Bakterien Saures geben
Antibiotika büßen
ihre Schlagkraft ein
"(...)
An einem innovativen antibakteriellen Wirkstoffkonzept arbeiten
Jörg Hacker und Abdulsalam Khan vom Institut für Molekulare Infek-
tionsbiologie der Universität Würzburg im Rahmen des EU-Projekts
"Polycarb: Mikroben sollen mit Zuckerketten abgefangen werden,
bevor sie Zellen befallen können und die Infektion ihren Lauf
nimmt. Bakterien binden via Haftfaktoren häufig an kurze Mono-, Di-
oder Oligosaccheride auf Oberflächenrezeptoren der Wirtszellen. Die
Andockmanöver verschiedener pathogener Bakterien werden derzeit von
den am Polycarb-Projekt beteiligten Gruppen untersucht. (...)
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[13] Mehr Pneumonie-Tote durch verringerten Antibiotikaeinsatz?
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 17. Dez. 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=14872
Mehr Pneumonie-Tote durch verringerten Antibiotikaeinsatz?
"ABERDEEN. In Großbritannien
ist die Zahl der tödlichen Lungenent-
zündungen während der Wintersaison in den letzten Jahren deutlich
gestiegen. Eine Studie in Respiratory Medicine (2004; 98: 17-24)
sieht einen Zusammenhang mit dem verringerten Einsatz von Antibio-
tika bei tiefen Atemwegserkrankungen durch britische Hausärzte.
Nach einem Bericht der BBC gibt es Überlegungen, die Leitlinien zum
Antibiotikaeinsatz wieder zu ändern. Das britische Gesundheitsmi-
nisterium hatte die Hausärzte 1998 zu einem zurückhaltenderen Ein-
satz von Antibiotika bei Atemwegserkrankungen aufgefordert. (...)"
Links zum Thema
Abstract in Respiratory Medicine:
http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6WWS-
49V3GHS-1&_user=10&_handle=W-WA-A-A-AB-MsSAYVW-UUW-AUDADWZCYZ-
ACWVBVECA-AB-
U&_fmt=summary&_coverDate=01%2F31%2F2004&_rdoc=3&_orig=browse&_srch
=%23toc%237138%232004%23999019998%23473209!&_cdi=7138&view=c&_acct=
C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=d0372fc5859356a0
eb55941f5ad289d9
SACAR:
http://www.doh.gov.uk/sacar
BBC-Bericht:
http://news.bbc.co.uk/2/low/health/3323571.stm
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[14] Impf-Situation in Ungarn
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Quelle:
Johannes Brunen, Ungarn
Emailkontakt vom 1. Okt. 2003
Es gibt offenbar immer
mehr Eltern, die sich weigern, ihre Kinder
impfen zu lassen. Bis vor kurzem musste man mit einem Bussgeld
rechnen. Manche haben das Bussgeld bezahlt, manche haben geklagt
und verloren und dann bezahlt, manche haben auch gar nicht bezahlt,
manche haben ihre Kinder impfen lassen, viele haben sich aber immer
noch geweigert.
Der ANTSZ (Gesundheitsamt)
verfolgt nun offensichtlich eine neu
Taktik. Vor kurzem ist ein Ehepaar, das nur einen Teil der Impfun-
gen ausgelassen hat, verklagt worden. Strafanzeige wegen Gefährdung
der Kinder. Ich weiß nicht wie das auf juristendeutsch heißt, es
droht auf jeden Fall eine Höchststrafe von 5 Jahren, Vorstrafe und
Verlust der Kinder. Man will wohl ein Exempel statuieren. Nächste
Woche Donnerstag, also am 8. Oktober ist der erste Verhandlungstag.
Das geht natürlich durch die Presse.
Allerdings kommen in
den Medien hauptsächlich die Impfbefürworter
zum Zuge. Ein Dr. Szolnoki z.B., von seiner Position her in etwa
vergleichbar mit einem Vize des RKI behauptete im Radio, das es in
ganz Europa kein einziges Land gäbe, in dem die Schutzimpfung nicht
Pflicht sei. Auf diesem Niveau bewegen sich die Aussagen von offi-
zieller Seite. Und er hat viel Sendezeit bekommen und wurde in den
Kernaussagen noch einmal wiederholt. Alles was er sagte, hatte in
etwa den gleichen Wahrheitsgehalt.
Das Ganze wird noch
begleitet von einer z.T. subtilen Werbekampagne
der Impfstoffhersteller.
Die Verteidiger vor
Gericht wollen versuchen den Fall bis vors
Verfassungsgericht zu tragen. Allerdings liegt dort schon seit drei
Jahren
eine Verfassungsbeschwerde zum Thema Schutzimpfung, wahrscheinlich
ganz unten im Stapel.
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[15] Europäischer Impfkalender jetzt online
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(IR)Wollen Sie wissen,
welche europäischen Länder welche empfohle-
nen und welche Pflichtimpfungen haben? Dann werden Sie jetzt auf
einer neu von Impfkritikern aus Ungarn eingerichteten Webseite
fündig:
http://www.ketezeregy.hu/oltas/liofvacc.html
(englisch)
http://www.ketezeregy.hu/oltas/de/eimpfkal.html (deutsch)
http://www.ketezeregy.hu/oltas/olteutab.html (ungarisch)
Wenn Sie Ergänzungen
oder Korrekturen zur diesem Impfkalender haben,
Wenden Sie sich bitte an: johann.brunen@ketezeregy.hu
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[16 Impressum
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Der IMPF-REPORT ist
ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Tanja Masocol, Sonja Hou-
zer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen Bernhardt, Bärbel Engel-
bertz, Angelika Kögel-Schauz und andere
Adresse:
IMPF-REPORT, c/o Hans Tolzin, Dieselstr. 3, 70771 Echterdingen
Webseite: http://www.impf-report.de
Email: redaktion@impf-report.de
---> INTERNET - QUELLEN
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schicken, IMMER die genaue http-Adresse der Quelle an. Zusätzlich
bitte - wenn irgend möglich - die betreffende Webseite als Html-
Datei abspeichern und als Anhang der Email beifügen (manche
Meldungen bleiben nur kurze Zeit online abrufbar).
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haben, lassen Sie es uns wissen: redaktion@impf-report.de
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---> IMPF-REPORT KÜNDIGEN
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---> Briefe und Emails
können leider aus zeitlichen Gründen nicht immer beantwortet
werden. Wir bitten um Verständnis.
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