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                      Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 55/2003
Von Eltern für Eltern                                 12. Dez. 2003
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Inhalt:

[01] Folgen von Tierimpfungen: Eine Fallgeschichte
[02] SIDS: Erstickungstod im Bett der Eltern?
[03] Zusammenbruch nach Tetanusimpfung
[04] Alte Menschen brauchen mehr Tetanus-Schutz
[05] Tuberkulose kann sich ausbreiten wie ein Lauffeuer
[06] Vergessen Sie den Tine-Test
[07] Impressum


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[01] Folgen von Tierimpfungen: Eine Fallgeschichte
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(IR) Nicht nur in der Humanmedizin wird das Impfen kontrovers dis-
kutiert: Immer mehr Tierhalter sind aufgrund schlechter Erfahrun-
gen nach der Impfung ihrer Tiere - und insbesondere der fast
durchgängigen Verleugnung möglicher Zusammenhänge durch die Medizi-
ner - aufgebracht und verlangen die grundsätzliche Klärung der
wissenschaftlichen Grundlage der Impfpraxis.

Letztes Jahr haben sich einige von ihnen im Verein "Gesundheit und
Impffreiheit für Tiere e.V." organisiert. Von der Webseite dieses
Vereins stammt auch untenstehender Fallbericht, der, wie mir der
Vereinsvorstand versicherte, authentisch und beileibe kein Einzel-
fall sei. Auch wenn die Grammatik hier und dort vielleicht etwas
korrigiert werden könnte, gebe ich ihn der Authentizität wegen,
zusammen mit der Einleitung des Vereins, im Original wieder.

Quelle:
http://www.impffreiheit.de bzw.:
http://webseiten.dns4biz.org:8086/impffreiheit/pdf/
Erfahrungsbericht.pdf

Impfen von Tieren - Eine Fallgeschichte

Nachstehend der Bericht einer Tierhalterin, Frau M. aus Kaiserslau-
tern, der Originalbrief liegt beim Verein und kann dort eingesehen
werden. Leider handelt es sich bei dieser Tiergeschichte um kein
Märchen, sondern entspricht voll den Tatsachen. Diese Odyssee von
über 3 Jahren ist leider keine Ausnahme, mittlerweile erhalten wir
fast tägl. ähnliche Berichte von Tierhaltern aus ganz Deutschland,
ein "Skandal !" Hier nun der Bericht im Originalwortlaut:

"Im November 1995 bekam mein Mann zum Geburtstag von unserer Toch-
ter unsere Bessy. Da unser Bobby (auch ein Bobtail) im März ge-
storben war, war die Freude natürlich groß. Leider stand es unter
keinem guten Stern. Kaum war sie bei uns, bekam sie Durchfall und
lag nur noch schlapp in der Wohnung herum. Unser Weg führte zum
Tierarzt und so begann alles.

Angeblich hatte sie Halsschmerzen, folglich bekam sie Antibiotika
und es folgte eine Wurmkur, denn es könnte ja sein! Danach rief
unsere Züchterin an, wir sollten Bessy nachimpfen lassen, weil auf
der Ausstellung, wo sie vorher mit der Züchterin war, die Katzen-
seuche war. Leider hatte unser Tierarzt den Impfstoff nicht ein-
zeln, also musste die Kombination gespritzt werden. Da wir das
Beste für Bessy wollten, stimmten wir natürlich zu. Danach fing
der schreckliche Juckreiz an und die Tierärzte verdienten an uns.
Das Thema war, Flöhe, Parasiten, Milben, Futterallergie. Obwohl
ich das erste mal schon darauf angesprochen habe, ob es vielleicht
die Impfung sein könnte, wurde es uns total ausgeredet.

Ich hab in ganz Deutschland herumtelefoniert und nach Rat gefragt,
Ernährungsberater, Pharmafirmen usw. Da die Kratzerei immer schlim-
mer wurde, sind wir sogar nach Saarbrücken in die Tierklinik ge-
fahren, auch Dr. Schröder wußte keinen Rat. Später hab ich ihn
noch mal angerufen und da sagte er, wenn es andere Ärzte nicht
wüßten, wisse er es auch nicht. Bessy bekam also alle möglichen
Tropfen, Tabletten u. Pulver. Wir haben sie überall, wo wir hingin-
gen mitgenommen, da sie immer ausgenutzt hatte, wenn sie uns nicht
gesehen hat u. sich dann richtig überall aufgekratzt hat.

Man konnte es bald nicht mehr mit ansehen. Unsere Nerven lagen
blank!!! Alle 4 Wochen gingen wir aufs Bobtail-Treffen, da gab es
viele Ratschläge, aber keiner nutzte uns. Im Mai kam Ben zu uns,
ein Bruder von Bessy. Da er ein schlechtes Haus hatte, haben wir
ihn dazu genommen. Ben wurde vorher noch kastriert u. bekam natür-
lich (laut Tierarzt), Antibiotika, daß angeblich alles gut verhei-
len soll!!!

Im August war es wieder soweit, der Tierarzt hat geschrieben, die
Impfung ist fällig. Pflichtbewußt gingen wir natürlich hin - muss
ja sein - sonst ist man ja kein Tierfreund!!! 2 - 3 Tage danach
ging's los. Beide Hunde kratzten sich so, dass überall das Blut
lief, die Haut war fast rot u. sprang an manchen Stellen von al-
leine auf. Wieder zum Tierarzt, jetzt gab es Ampullen ins Genick u.
wieder Tabletten u. natürlich wieder Pulver, da sie ja auch wieder
Durchfall hatten, ohne Ende. Danach habe ich die Impfstoff-Firma
angerufen u. mit einer Ärztin gesprochen, die gab mir dann inso-
fern Recht, dass sie sagte, die Komponenten der Impfstoffe würden
nicht übereinstimmen u. deshalb der Juckreiz wäre.

Wieder zum Tierarzt, das Gespräch vorgebracht, aber er lehnte es
strikt ab, dies zu glauben. Jetzt schlug er einen Allergietest
vor. Da wir ja nicht weiter wußten, stimmten wir natürlich zu. Es
wurde Blut abgenommen, eingeschickt u. nach ein paar Tagen war das
Ergebnis da. Bessy, hochallergisch gegen alles!!! Sträucher, Bäu-
me, Wiesen, Wohnung u. sogar Nahrung. Was übrig blieb waren angeb-
lich Kartoffeln. Ben hatte ja dieselben Symptome u. hatte angeblich
nichts oder nur minimal.

Da wir uns dagegen wehrten, dass das auf keinen Fall stimmen konn-
te, musste der Tierarzt im Beisein von uns im Labor anrufen u.
Rücksprache halten. Wir weigerten uns, 800,- DM Laborkosten zu
zahlen. Heraus kam, dass sie alte Platten benutzt hatten u. somit
die Ergebnisse total verfälscht waren. Damit bekam unser Vertrauen
zum Tierarzt u. Labor den ersten Knick.

Wir wechselten den Tierarzt mal wieder u. versuchten einfach wei-
ter, unseren beiden, Bessy u. Ben, zu helfen, Auch bei der Natur-
heilpraxis hatten wir keinen Erfolg. Urinanalyse u. Haaranalyse
brachten uns auch nicht weiter. Sie kratzten sich ohne Ende u.
alle 8 Tage war Durchfall an der Tagesordnung. Wenn wir mal zum
Großeinkauf mussten, oder zum Arzt, mussten wir jedes Mal jemand
rufen, der auf die beiden aufpasste, damit sie sich nicht ganz
aufbissen, denn die Wunden, die sie jetzt hatten, heilten ja auch
schlecht.

Nachts hatte jeder von uns einen vorm Bett liegen auf weißen Lein-
tüchern (ohne Waschmittel gewaschen), um gleich einzuschreiten,
wenn sie gar so wild an sich knabberten u. kratzten, es war
schrecklich. Die neue Tierärztin appellierte doch an unser Gewis-
sen u. dass wir den Tieren doch die Impfung geben sollten. Sie
würde aufpassen u. auf zweimal impfen im Abstand.

Wir haben 1 ¼ Jahr gewartet u. dann haben wir sie doch wieder imp-
fen lassen. Wir wussten uns einfach keinen Rat! Leider ging auch
das schief. Der Juckreiz wurde wieder schlimmer u. es gab wieder
Tabletten u. Tropfen. Wir waren am Verzweifeln!!!

Es war die Hölle mit anzusehen, wie die Tiere litten, die hatten
wirklich keine ruhige Minute mehr. So ging wieder 1 Jahr ins Land
und die Tierärzte verdienten sich eine goldene Nase an uns. Zu
alldem bekamen beide Hunde eine rotbraune Farbe ins Fell. Im
Herbst 1998 war es wieder soweit! Der nächste Termin stand fest u.
die Tierärztin riet uns dazu, zumindest beide gegen Tollwut impfen
zu lassen. Sie appellierte an unser Gewissen u. wir fielen wieder
darauf rein u. glaubten, was sie uns erzählte.

Beide bekamen ihre Tollwutspritze u. das Leiden der Hunde verstärk-
te sich. Wir waren kurz im Garten u. als wir reinkamen, war Ben
die ganze Haut am Kopf aufgeplatzt. Das Blut stand 10 cm in den
Haaren, aber jetzt war unsere Einsicht mit den Tierärzten am En-
de!!! Wir fuhren sofort hin, sie gab uns zwar immer noch nicht
Recht mit unserer Vermutung u. Behauptung, aber sie räumte es we-
nigstens ein. Ben bekam Cortison gegen den starken Juckreiz, aber
als wir wieder zu Hause waren, färbte sich die Haut, die vorher
rot war, dunkelblau.

Sofort fuhren wir wieder hin u. jetzt war auch sie am Ende. Das
Einzige was blieb, sie schickte uns zu einer Landtierärztin, die
sich gut mit Homöopathie auskannte.

Gesagt getan, wir fuhren sofort hin, wir haben unsere Vermutung
geäußert u. die ganzen Symptome u. siehe da, sie gab uns recht!!!
Endlich jemand, der uns verstand. Viele Fragen mussten wir beant-
worten. Nach ein paar Tagen rief sie uns an und sagte uns, dass
sie die Therapie zusammengestellt hätte. Wir fingen sofort damit
an, die ersten 4 Wochen war's mal besser, mal schlechter. Aber auf
einmal griff die ganze Arznei und Ende März waren beide am selben
Tag beschwerdefrei.

Wir und auch unsere Hunde waren "die glücklichsten Menschen". Das
Ganze hatte uns noch keine 150,- DM mit Arznei gekostet u. die
vergangenen 3 Jahre monatlich zwischen 400,- DM und 900,- DM.

Die behandelnde Tierärztin hat uns nun geraten, unsere Tiere nicht
mehr impfen zu lassen. Mutig, Mutig!!! Seitdem sind beide gesund,
haben wieder richtige weiß und graue Haare u. sind zufrieden und
glücklich! Unsere Bemühungen gingen sogar soweit, dass wir Kontakt
zum Amtstierarzt aufnahmen und dieser sagte uns wörtlich: "Daß es
reine Abzocke von den Tierärzten ist!!!"


--> Weitere Infos:

Gesundheit und Impffreiheit für Tiere e.V.
Friedrich-Andrae-Str. 6
67480 Edenkoben
Tel. 06323/2895 oder 5052
http://www.impffreiheit.de
info@impffreiheit.de


--> Impfbescheinigung

Um im Impfschadensfalle eine rechtliche Absicherung zu haben, emp-
fiehlt der Verein, den impfenden Tierarzt vorher eine sog. "Impf-
bescheinigung" unterzeichnen zu lassen.

Sie finden eine Druckvorlage dieser Bescheinigung unter:
http://webseiten.dns4biz.org:8086/impffreiheit/pdf/Impfbescheinigun
g.pdf


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[02] SIDS: Erstickungstod im Bett der Eltern?
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---> Quelle: Ärzteblatt online vom 7. Okt. 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=14113

SIDS: Erstickungstod im Bett der Eltern

"ST. LOUIS. Die Mode, Säuglinge im Bett der Eltern schlafen zu las-
sen, hat in den USA zu einem Anstieg von Todesfällen durch Ersti-
ckung geführt. Nach einer Studie in Pediatrics (2003; 112: 883-889)
steigt das Risiko eines plötzlichen Kindstodes (SIDS) bis um den
Faktor 40. (...)"

Zusammenfassung der Studie in "Pediatrics":
http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/112/4
/883
Pressemitteilung der Saint Louis University:
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2003-10/slu-ddw100103.php
United States Consumer Product Safety Commission:
http://www.cpsc.gov/


---> Quelle: Ärzte Zeitung vom 12. Nov. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/12/205a0406.asp?cat=/mediz
in/kinderkrankheiten

Harte Daten zu plötzlichem Kindstod vorgelegt

"MÜNSTER (gvg). Schwere Bettdecken scheinen ein unabhängiger Risiko-
faktor für den plötzlichen Kindstod zu sein. Dies legt ein große
Studie nahe, die an 18 rechtsmedizinischen Instituten in Deutsch-
land gemacht wurde. Die gestern veröffentlichten Ergebnisse belegen
zudem, daß bei vielen, als "plötzlicher Kindstod" (SIDS) klassifi-
zierten Fällen auch organische Faktoren nachweisbar sind. (...)"

---> Siehe auch:

Ärzte Zeitung vom 11. Nov. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/11/204a0701.asp?cat=/mediz
in/kinderkrankheiten
"Plakate sollen helfen, Zahl der Fälle von plötzlichem Kindstod zu
senken"


---> Kommentar IMPF-REPORTer:

Impfkritische Eltern und Mediziner beklagen aufgrund vieler beo-
bachteter Fälle seit langem, daß der mögliche Zusammenhang zwischen
Impfungen und dem Plötzlichen Kindstod in der Forschung bisher sehr
vernachlässigt wurde. In Deutschland gibt interessanterweise keine
einzige Studie, die dieser Frage nachgeht, international nur einige
wenige Studien, deren Aussagekraft jedoch z.B. wegen mangelnder
Transparenz zu wünschen übrig lassen.


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[03] Zusammenbruch nach Tetanusimpfung
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Quelle:
Berliner Morgenpost vom 28. Sept. 2003
http://morgenpost.berlin1.de/archiv2003/030928/sport/story631959.ht
ml

Alba atmet auf: Entwarnung bei Garris
Nationalspieler eine Nacht auf der Intensivstation
Von Sebastian Arlt

"Gestern kurz nach 11 Uhr atmeten Spieler und Trainer des deutschen
Basketball-Meisters Alba Berlin auf. Alle waren froh, dass Natio-
nalspieler Stefano Garris wieder ins Bamberger Hotel zurückkehrte,
wo sich das Team im Moment im Rahmen des Domreiter-Cups aufhält.
Alle hatten sich große Sorgen um den 24-Jährigen gemacht, der die
Nacht im Krankenhaus hatte verbringen müssen. Und Garris, zwar noch
müde und geschwächt, konnte Entwarnung geben: 'Alles okay.'

Am Donnerstag, während des Trainingslagers in Bad Saarow, hatte er
sich nach einem Zusammenprall mit Szymon Szewczyk eine Platzwunde
an der Augenbraue zugezogen, die im Krankenhaus mit drei Stichen
genäht wurde. Eigentlich eine normale Sache. Doch am Freitag auf
der Fahrt nach Franken hatte er über starke Kopfschmerzen geklagt
und hohes Fieber bekommen. In Bamberg musste Garris dann ins Kran-
kenhaus gebracht werden.

Das Fieber stieg bis auf 40,7 Grad an, er kam auf die Intensivsta-
tion. Die Ursache wurde schnell gefunden und konnte behandelt wer-
den. Stefano Garris hatte, bevor er genäht wurde, eine Tetanus-
Spritze erhalten. Darauf hatte sein Organismus allergisch reagiert.
(...)"

Kommentar IMPF-REPORTer:

Selbst wenn man an den Nutzen und die relative Unbedenklichkeit der
Tetanusimpfung glauben mag, so muß doch die Impfung dieses Leis-
tungssportlers unsinnig erscheinen: Erstens werden sich in einer
relativ sterilen Sporthalle kaum Tetanusbakterien ansammeln und
zweitens können sie sich bei einer blutenden Wunde nicht vermehren.
Diese "vorbeugende" Tetanusimpfung wäre somit auch schulmedizinisch
gesehen vollkommen unnötig gewesen, wenn nicht gar ein Kunstfehler.

Interessant auch, wie heftig selbst ein gesunder und junger Leis-
tungssportler, der im Grunde wesentlich widerstandsfähiger sein
sollte als der Bevölkerungsdurchschnitt, auf eine Impfung reagieren
kann. Dies zeigt einmal mehr, daß es keine Sicherheit vor Nebenwir-
kungen oder gar Impfschäden gibt.


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[04] Alte Menschen brauchen mehr Tetanus-Schutz
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 10. Sept. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/09/10/161a0104.asp?cat=/mediz
in/impfen

Alte Menschen brauchen mehr Tetanus-Schutz

Nur 40 Prozent der über 70jährigen sind geimpft / Krankengeschichte
verdeutlicht die Infektionsgefahr

"BERLIN (eis). Auch bei Bagatellverletzungen mit verschmutzten Wun-
den drohen Infekte, warnt jetzt das Robert-Koch-Institut (RKI).
Anlaß ist eine Tetanus-Erkrankung bei einer alten Frau.

Die nicht-geimpfte 82jährige hatte sich bei der Gartenarbeit eine
Schürfwunde am Bein zugezogen und war von ihrer Tochter verbunden
worden (Epid Bull 34, 2003, 272). Als 14 Tage später Halsweh und
Schluckbeschwerden auftraten, ging sie zum Arzt und wurde wegen
Verdachts auf Atemwegsinfektion mit Penicillin behandelt. (...)"

Kommentar IMPF-REPORTer:

Es stellt sich die Frage, ob ein Einzelfall als Begründung dafür
ausreichen kann, die 60 % Ungeimpften unter alten Menschen pauschal
den Risiken der Tetanusimpfung auszusetzen. Zumal geklärt werden
müßte, ob die vorbeugende Behandlung mit Penicillin allein aufgrund
eines "Verdachtes" nicht einen medizinischen Kunstfehler darstellt,
der aufgrund der damit einhergehenden Schwächung des Immunsystems
die Lähmungserscheinungen mit bedingte.


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[05] Tuberkulose kann sich ausbreiten wie ein Lauffeuer
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 3. Nov. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/03/198a0901.asp?cat=/mediz
in/infektion

Tuberkulose kann sich ausbreiten wie ein Lauffeuer

Hochkontagiöse Larynxtuberkulose aufgrund der geringen Therapie-
treue eines Patienten / Tuberkulintest bei nahezu 500 Personen

"CHICAGO (kas). Von Patienten mit Lungen- oder gar Larynxtuberkulo-
se, die ihre Therapie nicht einhalten, kann auch in Industrielän-
dern eine erhebliche Ansteckungsgefahr ausgehen. Dies belegt eine
Fallgeschichte in einem ländlichen Gebiet von Alabama in den USA. (...)"


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[06] Vergessen Sie den Tine-Test!
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Quelle:
IMPFNACHRICHTEN, Ausgabe 4/2003
http://www.impfnachrichten.de

Vergessen Sie den Tine-Test!
von Marianne Kräck

In einer Hauptschule in München trat ein Erkrankungsfall an anste-
ckungsfähiger Lungentuberkulose auf. Daraufhin fand das Referat für
Gesundheit und Umwelt eine vorsorgliche Untersuchung aller Schüler
für erforderlich in Form eines Tuberkulin-Haut-Testes.

Solche Maßnahmen sind nach den §§ 16 und 25 des Infektionsschutzge-
setzes duldungspflichtig. Allerdings muss diese Maßnahme gerecht-
fertigt sein, da es sich hierbei um eine Grundrechtsverletzung
handelt. Nach Aussage des Gesundheitsamtes sagt ein positives Tu-
berkulin-Test-Ergebnis lediglich, dass eine Infektion mit Tuberku-
loseerregern stattgefunden hat. Es gibt keine Auskunft darüber, ob
zur Zeit eine Erkrankung vorliegt.

Der Tuberkulintest der Haut wird in der Regel erst 6 bis 8 Wochen
nach einer Infektion mit Tuberkulosebakterien oder einer Tuberkulo-
seimpfung positiv. Die Tuberkulinreaktion kann über viele Jahre
positiv bleiben. Ob es hier sinnvoll war, der ganzen Schule diesen
Test aufzuzwingen und nicht nur einer Klasse, bzw. den nächsten
Kontaktpersonen der erkrankten Person, ist äußerst fragwürdig. Auf
Rückfragen, ob diese Maßnahmen notwendig waren, antwortete eine
Ärztin vom Gesundheitsamt, dass hier "übervorsichtig" gehandelt
wurde.

Nach sieben Tagen wurde die Reaktion abgelesen. Eine negative Test-
reaktion (keine tastbare Schwellung an der Teststelle) schließt
eine Infektion mit Tuberkuloseerregern weitgehend aus. Eine positi-
ve Testreaktion (tastbares Knötchen an der Teststelle) dagegen kann
auftreten, wenn das Kind gegen Tuberkulose geimpft wurde (BCG-
Impfung) oder wenn es Tuberkulosebakterien aufgenommen hat. Nur bei
positiver Testreaktion ist zum Ausschluss einer Erkrankung eine
zusätzliche Röntgenaufnahme der Lunge erforderlich.

Auch bei der Verweigerung des Stempel-Testes wurde auf einer Rönt-
genaufnahme der Lunge bestanden. Da aber diese nicht ganz unbedenk-
lich ist, stellt sich die Frage, ob nicht auch eine gründliche
ärztliche Untersuchung ausreichend gewesen wäre. Auch ein Speichel-
Test kann Auskunft über eine mögliche Infektion geben.

Tine-Test zu unsicher

Pädiater der Kieler Universitätsklinik raten, auf den beliebten
Stempeltest zu verzichten, weil er nicht standardisiert ist und
weil er viel zu viele falsch positive (bis zu 15 %) und falsch-
negative Ergebnisse (bis zu 30 %) liefert (Kinder- und Jugendarzt,
30. Jg., Nr. 11).

In der wöchentlichen Zeitschrift des Robert-Koch-Instituts ist
bereits 2000 zu lesen, dass eine Interpretation des Tine-Tests
erschwert sein kann.
(http://www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/2000/11TEXT_00.PDF)

Wie aus den Leitlinien der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumolo-
gie (http://www.rz.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/LL/ppneu-1.htm) zu
erkennen, muss jedoch auch bei diesem Test eine Berücksichtigung
der individuellen Umstände mit in die Auswertung des Ergebnisses
einfließen.

Laut Aussagen von Kinderärzten (und damit ist auszugehen, auch nach
Aussage der Schulmedizin) hat der Tine-Test keinerlei schädliche
Auswirkungen auf den Organismus. Dem entgegen sprechen die vielen
Erfahrungen von aufmerksamen Eltern, die uns immer wieder mittei-
len, dass insbesondere die Allgemeingesundheit nach dem Stempeltest
zum Teil rapide gesunken ist. Aber auch direkte Reaktionen auf den
Test wurden uns mitgeteilt.

Die Homöopathie erklärt dieses Phänomen mit dem Setzen oder Auslö-
sen des tuberkulinischen Miasmas durch die Einbringung der Testsub-
stanzen (Tuberkulin) in den Körper und setzt damit eine mögliche
Reaktion auf den Tuberkulintest der möglichen Reaktion nach Impfung
gleich.
Laut Aussage eines Schülers wurden auch einige Personen "nachgetes-
tet", die dann eine Spritze erhielten. Bei dieser Maßnahme handelt
es sich höchst wahrscheinlich um den Hauttest nach Mendel-Mantoux,
bei dem 10 Testeinheiten gereinigtes Tuberkulin intradermal ge-
spritzt werden. Ein positiver Hauttest beweist die Infektion, aber
nicht die Krankheit. Nach einer BCG-Impfung oder einem vor kurzem
erfolgten Hauttest fällt der Mendel-Mantoux-Test natürlich positiv
aus, eine kürzlich durchgemachte Maserninfektion oder -impfung
führt zu einem falsch negativen Ergebnis.


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[07] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Tanja Masocol, Sonja Hou-
zer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen Bernhardt, Bärbel Engel-
bertz, Angelika Kögel-Schauz und andere

Adresse:
IMPF-REPORT, c/o Hans Tolzin, Dieselstr. 3, 70771 Echterdingen
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