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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
23. April 2003 Ausgabe
Nr. 17/2003
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INHALT:
[1] Zu dieser Ausgabe
[2] Impfkritischer Mikrobiologe gründet Verlag
[3] Lanka setzt Belohnung für Isolation des Pockenvirus
aus
[4] Impfstoff-Forschung: "Richtigkeit ist nicht garantiert"
[5] Vertuscht Universität wissenschaftliches Fehlverhalten?
[6] TELEPOLIS: Der Arzt als Quelle des Krankseins
[7] Krankenhäuser heißen so, weil sie krank machen?
[8] Pharma-Multi vergibt Preise an Gesundheitsämter
[9] Allgemeine Hinweise
[10] Impressum
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[1] Zu dieser Ausgabe
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Liebe Leser,
die Menge der impfkritischen Literatur
nimmt von Jahr zu Jahr zu,
immer mehr Verlage nehmen entsprechende Titel in ihr Programm auf
oder werden sogar mit diesem Themenschwerpunkt gegründet. Eine die-
ser Neugründungen ist der klein-klein-verlag [2].
Der bekannte Mikrobiologe und Impfkritiker
Dr. rer. nat. Stefan Lan-
ka macht derzeit mit einer ungewöhnlichen Aktion auf sich aufmerk-
sam: Wer ihm nachweisen kann, daß der Pockenvirus jemals ordentlich
isoliert, fotografiert und biochemisch bestimmt wurde, erhält einen
Preis von 10.000 Euro [3].
Wer sich die bunten und positiven Pharmaanzeigen
in diversen Zeit-
schriften anschaut, kann kaum glauben, daß sich hinter dieser schö-
nen Fassade möglicherweise wissenschaftliche Korruption und Betrug
verbergen könnten [4 und 5].
Ein neuer Telepolis-Kommentar beschäftigt
sich mit unserem medizini-
schen System und dem "Arzt als Quelle des Krankseins" [6].
In die gleiche Richtung geht der nächste
Beitrag: Wenn Sie sich an
irgendetwas anstecken und krank werden wollen, gehen Sie am besten
in ein Krankenhaus... [7].
Je durchgeimpfter die Bevölkerung,
desto gesünder ist sie - behaup-
ten die Gesundheitsämter. Aber folgender Satz stimmt auch: Je durch-
geimpfter die Bevölkerung, desto größer die Profite der Pharmain-
dustrie. Der Einfluss dieser äußerst finanzstarken Branche auf unser
Gemeinwesen ist deshalb mit großer Sorgfalt zu beobachten. Z.B. wenn
ein Impfstoffhersteller eine Prämie an Gesundheitsämter vergibt, die
besonders gut durchimpfen [8].
Herzliche Grüße
Hans Tolzin
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[2] Impfkritischer Mikrobiologe gründet Verlag
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(IR) Dr. rer. nat. Stefan Lanka ist
vielen, die sich kritisch mit
dem Impfen auseinandersetzen, bereits als vehementer und oftmals
provokativ auftretender Gegner der aktuellen Impfpolitik bekannt.
Um unabhängiger zu sein, wie es auf der Webseite www.klein-klein-
verlag.de heißt, gründete er nun in Anlehnung an die "klein-klein-
aktion" den "klein-klein-Verlag". Bereits erschienen sind eine
16-
seitige Ausgabe des Informationsblattes "klein-klein-aktuell", das
6
Mal im Jahr erscheinen soll und für 9 EUR jährlich (incl. Versand)
abonniert werden kann. Des weiteren sind drei Broschüren mit den
Themen "Impfen allgemein", "Masern" und "Pocken"
erhältlich. Deren
Preise liegen je nach Umfang zwischen 2 und 5 EUR.
Auch wenn der oft polemische Tonfall
nicht bei allen Lesern auf Ge-
genliebe stoßen mag und es den Artikeln manchmal an Quellennachwei-
sen mangelt, wird der Leser teilweise sehr interessante Informatio-
nen vorfinden.
Bestellungen an: klein-klein-verlag,
Oberer Weg 75, 72275 Alpirs-
bach, Fax 07444/9170262, Email: bestellung@klein-klein-verlag.de,
Webseite: http://www.klein-klein-verlag.de/
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[3] Lanka setzt Belohnung für Virusisolation des Pockenvirus aus
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(IR) In seiner ersten Ausgabe des klein-klein-aktuell
setzt der für
seine impfkritische Haltung bekannte Mikrobiologe Dr. Stefan Lanka
eine Belohnung für den Nachweis, die Isolierung und biochemische Be-
stimmung des Pockenvirus (was seiner Ansicht nach bisher niemals ge-
lang) aus:
"10.000 EURO erhält derjenige,
der mir, Dr. rer. nat. Stefan Lanka,
als erster eine wissenschaftliche Publikation vorlegt, in der auf
dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik die Isolation des
Pocken- und/oder Vaccinia-Virus, von allen Fremdbestandteilen gerei-
nigt, die biochemische Charakterisierung des Viruskerns und der Vi-
rushülle und das innerhalb dieses Verfahrens zur Dokumentation er-
stellte Foto der isolierten Viren, wissenschaftlich überprüfbar und
nachvollziehbar nachgewiesen worden ist..."
Weitere Details sind unter info@klein-klein-verlag.de erhältlich.
Weitere Infos zum Thema Virusisolation:
http://www.impfkritik.de/virusfrage/
Die "12 Murrhardter Forderungen":
http://www.impfkritik.de/forderungen
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[4] Impfstoff-Forschung: "Richtigkeit ist nicht garantiert"
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Quelle:
Süddeutsche Zeitung vom 12. April 2003
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artik
el1427.php
oder
http://home.t-online.de/home/Bernhard.Hiller/extern/
SueddeutscheZeitung.20030211.artikel1427.html
"Richtigkeit ist nicht garantiert"
HOLGER WORMER
Im Umfeld eines berühmten Schweizer
Labors häufen sich Ungereimthei-
ten, doch die sollen nicht öffentlich werden
"Fast erscheint es so, als hätte
man bei der Bank geahnt, dass sogar
Forscher mit großen Namen nicht immer einwandfrei arbeiten: "Rich-
tigkeit ist nicht garantiert", heißt es vorsichtshalber auf der Ti-
telseite einer Analysten-Studie der Bank Sarasin über das Schweizer
Biotech-Unternehmen Cytos, die kurz vor dem Börsengang der Firma
veröffentlicht wurde. Und in der Tat: Bei genauer Prüfung des betont
wissenschaftlich gehaltenen Firmenprofils vom September 2002 ist der
warnende Satz zumindest in einem Punkt sinnvoll.(...)"
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[5] Vertuscht Universität wissenschaftliches Fehlverhalten?
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Quelle:
Süddeutsche Zeitung online vom 18. Feb. 2003
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artik
el2800.php
Blauer Brief - Heftig wie nie kritisiert
die DFG eine Universität
HOLGER WORMER
"(...)Einmalig ist, dass eine Universität
als ein Mitglied der Deutschen
Forschungsgemeinschaft einem Hinweis und einer Bitte des vom Senat
der DFG eingesetzten Ombudsmanns nicht nachkommt, einen Verdachts-
fall von wissenschaftlichem Fehlverhalten förmlich zu untersuchen,
heißt es in dem Schreiben, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt.
Kritisiert wird darin der Umgang mit einem Verdacht gegen Ärzte der
Göttinger Hautklinik, die mit Kollegen aus der Nierenheilkunde eine
Arbeit über einen zweifelhaften Heilerfolg bei einem Neurodermitis-
Patienten veröffentlicht hatten. (...)"
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[6] TELEPOLIS: Der Arzt als Quelle des Krankseins
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Quelle:
Telepolis online vom 10. Jan. 2003
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/13879/1.html
Der Arzt als Quelle des Krankseins
Herbert Hasenbein
Verursachen Ärzte mehr Todesfälle
als Brustkrebs, Aids und Verkehrs-
unfälle zusammen genommen?
"Irren ist menschlich" -
auch für den Arzt. Im New England Journal
of Medicine, einer der angesehensten medizinischen Zeitschriften,
berichten Forscher vom Medical College of Wisconsin in Milwaukee und
dem Boston Medical Center über die Ergebnisse einer repräsentativen
Umfrage bei Ärzten: 7 Prozent wissen, dass ein Familienmitglied an
einem ärztlichen Kunstfehler verstorben ist.
Jeder Dritte hat Kunstfehler im familiären
Umfeld miterlebt, und je-
der dritte Allgemeinmediziner weiß von mindestens einer folgenrei-
chen Fehlbehandlung in seinem Patientenklientel während der letzten
12 Monate. Keine grundsätzliche Besserung für eine Situation, die
vor zwei Jahren für Aufsehen sorgte: "To Err Is Human: Building a
Safer Health System", die Dokumentation vom Committee on Quality of
Health Care in America , kam zum Schluss, dass im Jahr 1999 an den
US-Kliniken etwa 98.000 Menschen an ärztlichem Missmanagement ver-
starben. Das waren mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Brustkrebs
und Aids zusammengenommen.
Die erschreckende Erkenntnis ließ
den damaligen US Präsidenten Clin-
ton eine Sonderkommission bilden. Seitdem steht das Thema regelmäßig
auf der Tagungsordnung des amerikanischen Kongresses, während das
staatliche Gesundheitswesen intensiv um Schadensbegrenzung bemüht
ist.
US-Regierung im Clinch mit den verbandelten
Ärzten und Arzneimittel-
herstellern
Nun folgt ein weiterer Schlag. "Ärzte
sollen keine Geschenke mehr
von der Pharmaindustrie annehmen." Mit dieser Forderung hat die US-
Regierung in ein Wespennest bisher ungeahnter Verflechtungen gegrif-
fen.
Ärzte und Arzneimittelhersteller
begründen ihren Widerstand unisono
mit der Behauptung: "Zwischen beiden Seiten bestehe ein partner-
schaftliches Verhältnis, das die Struktur des Gesundheitswesen we-
sentlich mitbestimmt." Die Ärzte verweisen auf die Gelder, die ihnen
durch die Durchführung von Arzneimittelprüfungen sowie für die
Wei-
terbildung zufallen. "Ohne finanzielle Unterstützung der Industrie
werden die ärztlichen Gesellschaften gezwungen sein, die Weiterbil-
dung einzustellen," beklagte Dr. Michael D. Maves, der geschäftsfüh-
rende Vizepräsident der American Medical Association.
Präsident G.W.Bush und seine Berater
wenden sich allerdings nicht
nur gegen offene oder versteckte Geschenke; sie bemängeln vielmehr,
dass die Pharmaindustrie ihre Produkte durch Preisnachlässe bei den
Krankenhäusern und ebenso bei den Trägern des Gesundheitswesens kon-
sequent in den Markt drückt. "Die Regierung missversteht die Praxis
der Industrie völlig", argumentiert dagegen die konzertierte Koali-
tion von 19 Pharmaherstellern, die nahezu 80 Prozent des US-Marktes
repräsentieren: "Durch die Vergünstigungen profitieren in Wirklich-
keit Millionen von Amerikanern."
Allerdings geben einige Verantwortliche
zu, dass der Mengenrabatt
erst wirksam wird, wenn beispielsweise 40 Prozent der Verschreibun-
gen dem Cholesterinsenker des einen Herstellers zufallen. Dr. Eric
J. Wexler, in Michigan für den Great Lakes Health Plan und 90.000
Medicaid Versicherte zuständig, schließt unter diesen Umständen
auch
Bestechung nicht aus: "Der Zuständige (pharmacy benefit manager)
wird regulär entlohnt. Niemand kennt die Gefahr, die entsteht, wenn
er die Ärzte zu einem anderen Verschreibungsverhalten ermuntert.
Von allen Seiten bedrängt - wie
dies in der Gesundheitspolitik üb-
lich ist - kämpft der Cowboy aus dem Weißen Haus mit harten Banda-
gen. G.W.Bush ruft laut nach stillen Informanten (whistle-blowers)
und bietet eine kostenfreie 800er Nummer sowie finanzielle Anreize.
"Wir wollen uns nicht totreden lassen", verrät ein Sprecher des
US
Department of National Health and Services, "in 60 Tagen muss der
Rohentwurf für die neue Regelung fertig sein."
In Deutschland schweigen Ärzte und Patienten lieber
In Deutschland sucht man vergebens
nach vergleichbaren Initiativen.
Weil wir besser dran sind und Medizin made in Germany noch nicht in
Verruf geraten ist? Irrtum. Die Halbgötter in Weiß folgen der Devi-
se: "Lieber schweigen, vertuschen und den Kollegen nicht weh tun;
schon morgen könnte man selbst betroffen sein." Öffentliche Diskus-
sionen und Empfehlungen, mit dem Missmanagement umzugehen, kennen
bei uns weder Ärzte noch Kranke.
Das Prinzip der "second opinion"
gehört in den USA vor vielen Ein-
griffen zur Selbstverständlichkeit, nicht selten ausdrücklich von
den Versicherungen gefordert. In Deutschland hingegen erwächst aus
dem Ansinnen, die Meinung eines zweiten Arztes einzuholen, Misstrau-
en. Dennoch ist das Arzt-Patienten-Verhältnis längst nicht mehr un-
getrübt. Dafür spricht die exponentielle Zunahme von Kunstfehlerpro-
zessen vor deutschen Gerichten.
Klarer äußern sich die privaten
Krankenversicherer: für deutsche
Ärzte und ihre Familienmitglieder bieten sie deutlich billigere Ta-
rife an. Der Personenkreis, so zeigt die Versicherungsstatistik, ist
weniger krank als die Allgemeinheit. Warum wohl? Die gehen einfach
nicht zum Arzt und vermeiden damit die schlimmen Nachwirkungen, von
denen die Arzt-gläubigen oder Arzt-süchtigen Zeitgenossen geplagt
oder heimgesucht werden.
Was, wenn die Telefonbefragung für
Deutschland repräsentativ wäre?
Es beträfe etwa 240.000 Ärzte, von denen jeweils die Hälfte ambulant
oder im Krankenhaus tätig ist. Danach würden 16.800 Ärzte einen
Kunstfehler-Todesfall in der Familie erleben, und 80.000 Ärzte von
einem ärztliche Fehler im eigenen Familienkreis berichten. Beunruhi-
gend allerdings auch die Betroffenheit der Bevölkerung: 80.000 Ärzte
würden zugeben, dass bei einem ihrer Kranken innerhalb der letzten
12 Monate ein ärztlicher Kunstfehler begangen wurde.
Auch hierzulande findet eine Kooperation
zwischen Pharmaindustrie
und Ärzten statt
Keine erfreulichen Einsichten. Allerdings
auch keine Überraschung,
weil die deutsche Ärzteschaft nicht weniger mit der Pharmaindustrie
kooperiert als die US Kollegen. Der Arzneimittelmarkt in Deutschland
beläuft sich auf etwa 20 Milliarden Euro. In der Bundesrepublik sind
um 2.500 Arzneimittel zugelassen, hinzu kommen jährlich etwa 350
neue Namen und durchschnittlich 30 neue Wirkstoffe. Um zu zeigen,
dass sie up-to-date und von der Pharmaindustrie gut beraten sind,
stürzen sich die Ärzte auf alles Neue. Infolgedessen steigt für
vie-
le Kranke das Risiko, unnötig unerwünschten Nebenwirkungen zum Opfer
zu fallen.
So unterschiedlich die Märkte,
so ähnlich ist das Verhalten der Arz-
neimittelhersteller. "Celebrex", eines der "Block Buster"
der Firma
Pfizer in den USA bringt dem Hersteller mehr als zwei Milliarden
Dollar jährlich ein, hält aber nicht, was die Pharmaindustrie und
die ihr willigen Ärzte versprochen haben: Wie bei den altbekannten
Rheumamitteln erkrankt jeder zehnte Patient an Magenblutungen. Gefi-
tinib, ein modernes Arzneimittel von AstraZeneca gegen Lungenkrebs,
hat in Japan offenbar jeden vierten Krebskranken vorzeitig an nicht
beherrschbaren Nebenwirkungen sterben lassen. Die Pressemitteilungen
sind dennoch kein Grund für den Hersteller, das Zulassungsverfahren
in Europa zurückzuziehen. Und die synthetischen Hormone für die Me-
nopause? Die werden in Deutschland weiterhin kräftig verschrieben,
obwohl sie wegen ihrer Nebenwirkungen in den USA seit dem Sommer
verpönt sind und sich in die Reihe der Stoffe einordnen, die ur-
sprünglich mit Bestechungsgeldern an willige Ärzte unter die Frauen
gebracht wurden.
Wie viel Ausschuss darf sich ein Arzt
erlauben, bevor er seine Li-
zenz verliert?
In Deutschland besteht zudem ein Mangel
an fairem Wettbewerb. Die
Gesundheitspolitiker regeln die Zahl der Untersuchungen, ebenso wie
die Art und Menge der Arzneimittel sowie die Behandlungen über das
Ärztehonorar ein. Jeder weiß oder ahnt es zumindest. Deshalb wird
nirgendwo so offen "geschmiert" wie in der Praxis der Niedergelasse-
nen: "Das müssen Sie selbst bezahlen, weil es die Kasse nicht über-
nimmt", sagt nicht der Arzt, sondern seine Helferin an der Anmeldung
und streicht für ihren Chef das Bare ohne Quittung ein.
Was wir brauchen? Den Controller. Nicht
wegen des sprichwörtlichen
Honorarbetrugs, sondern als Kontrolleur des ärztlichen Tuns. Die USA
machen es vor: Fachleute sehen Krankenakten durch und beurteilen die
Qualität des ärztlichen Vorgehens. Wie viel Ausschuss darf sich ein
Arzt erlauben, bevor er seine Lizenz verliert?
Darüber ist in der deutschen ärztlichen Selbstverwaltung noch nicht
einmal andeutungsweise nachgedacht worden. Falls ein Richter den
Arzt wirklich aus dem Verkehr zieht, geht es zumeist um menschliche
Vergehen im Umgang mit Patienten und Personal, kaum jedoch um die
fachliche Unvollkommenheit. Deren materieller Schaden wird von der
Haftpflichtversicherung gedeckt, und danach macht der Arzt weiter
wie zuvor.
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[7] Krankenhäuser heißen so, weil sie krank machen?
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Quelle:
Leonberger Kreiszeitung vom 28. Febr. 2003
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/cgi-bin/directcontent
/nachrichten/haupt/dc1/html/news-leo/20030228pano0013.shtml
Infektionskrankheiten nicht ausgerottet
"(...) Jedes Jahr stecken sich nach Expertenschätzungen
rund 900 000 Pati-
enten in einem Krankenhaus Deutschlands mit einer Infektionskrank-
heit an. Auf dem Jahreskongress für Infektionskrankheiten und Tro-
penmedizin in Berlin äußerten sich am Donnerstag zahlreiche Medizi-
ner auch über weitere Krankheiten besorgt. Die Zahl der einge-
schleppten Malariafälle stieg auf mehr als 1000. Trotz Aufrufen zur
Impfung erkrankten knapp 5000 Menschen im vergangenen Jahr an Ma-
sern. (...)"
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[8] Pharma-Multi vergibt Preise an Gesundheitsämter
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Quelle:
Ärztezeitung online vom 13. März 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/03/13/048a1103.asp?cat=/medizi
n/impfen
Prix-ÖGD ausgeschrieben
"MÜNCHEN (eb). Die GlaxoSmithKline-Impfakademie
schreibt erstmals den
Prix-ÖGD aus. Der mit insgesamt 9000 Euro dotierte Preis wird für
drei Projekte von Gesundheitsämtern vergeben, die dazu beitragen,
die Durchimpfungsrate bei Kindern und Jugendlichen zu erhöhen. (...)"
**
Original-Pressemeldung von GlaxoSmithKline:
http://www.glaxosmithkline.de/media_information/meldungen/3/15ae0623
09f901931acad024c0293df4.html
Lassen Sie doch mal diese Werbung auf
sich wirken:
http://www.glaxosmithkline.de/media_information/presse/meldungen/dow
nload/teilnahmebedingungen280103.pdf
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[9] Allgemeine Hinweise
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ken, IMMER die genaue http-Adresse der Quelle an. Zusätzlich bitte
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[10] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigem Abstand erscheinender E-
mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr. Irr-
tum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
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Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Masocol,
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