Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
22. Dez. 2002 Ausgabe
Nr. 24
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INHALT:
[1] Zu dieser Ausgabe
[2] Impfreaktionen der Pockenschutzimpfung erschüttern Experten
[3] New Scientist: Todesfälle durch Massenimpfung gegen Pocken
[4] USA: Neues Gesetz verhindert Entschädigung von Impfopfern
[5] US-Kliniken verweigern Teilnahme an freiwilliger Pockenimpfung
[6] Wertlose Impfung? Nachkriegspockenfälle in Deutschland
[7] Fehlende Studien zur Schutzdauer der Pockenimpfung
[8] Rubriken
[9] Impressum
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[1] Zu dieser Ausgabe
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Jetzt ist es "amtlich":
Die Pockenschutzimpfung verursacht auch bei
jungen und "pumperlgesunden" Studenten erschreckende Impfreaktionen:
Fieber, Schwellungen bis zur Grapefruitgröße, fürchterlich juckende
Ausschläge, die sich über den Körper ausbreiten können.
Ein Drittel
der Testpersonen musste mindestens einen Tag krankfeiern (Thema 2).
Das waren alles gesunde
junge Menschen. Was da auf Kinder, Alte,
Kranke und in irgendeiner Art immungeschwächte Menschen zukommt, von
denen es im 21. Jahrhundert vielfach mehr gibt als noch in den 60ern
(Thema 3), lässt sich nur erahnen.
Die US-Regierung hat
auf die zu erwartende Prozesslawine auch schon
reagiert: Ende letzten Monats wurde ein Gesetz verabschiedet, dass
das Einklagen von Impfschäden nahezu unmöglich macht und Ärzte
sowie
Impfstoffhersteller aus der Haftung nimmt (Thema 4)! Schöne neue
Impfwelt?
Inzwischen rührt
sich auch der erste Wiederstand in den USA: Ganze
Kliniken verweigern die freiwillige Impfung ihres Personals (Thema
5).
Tausende von Impfopfern
sind also wahrscheinlich, eine Entschädigung
wird ihnen - zumindest in den USA - "vorsorglich" versagt.
Die etablierte Medizin
und die Politiker behaupten, dass die Pocken-
erkrankung wesentlich gefährlicher sei als eventuelle Nebenwirkungen
der Impfung und gehen davon aus, dass die Impfung zuverlässig gegen
die Infektion schützt und der Nutzen das Risiko somit überwiegt.
Was die vielleicht
entscheidende Frage aufwirft, WO in der wissen-
schaftlichen Literatur die grundsätzliche Wirksamkeit der Impfung
nachgewiesen ist. WENN die Impfung überhaupt schützt bzw. geschützt
hat, dann dürften so gut wie keine gegen Pocken geimpfte Personen an
Pocken erkrankt sein.
Wer dem auf den Grund
gehen möchte und beispielsweise Informationen
über Impfstatus von Pockenerkrankten der letzten Jahrzehnte, der
wird in Deutschland nur bei Dr. med. Gerhard Buchwald fündig (Thema
6).
Das Fazit seiner Recherchen
ist vernichtend: Die Impfung verhindert
keine Infektion, erhöht statistisch gesehen sogar die Wahrschein-
lichkeit, an Pocken zu erkranken - und daran zu sterben. Neben die-
sen Fakten verblassen alle Hypothesen über die Wirksamkeit der Po-
ckenschutzimpfung zu einem erschreckenden Nichts.
Erstes Indiz, dass
in der Argumentation für die Impfung etwas nicht
stimmen könnte, ist das Fehlen von Studien, in denen die Dauer der
Schutzwirkung wirklich belegt ist (Thema 8).
Wer darüber hinaus
Ärzte, Behörden oder Politiker nach grundsätzli-
chen Beweisen für die Wirksamkeit der Pockenimpfung fragt, der wird
in der Regel ignoriert, irritiert abgewimmelt oder ausgelacht.
Das kann man eine Zeitlang
mitmachen, ist jedoch auf die Dauer
frustrierend und ermüdend. Ein Leser des IMPF-REPORT, der dies am
eigenen Leibe zu spüren bekam, hatte deshalb die interessante Idee,
den Spieß umzukehren und öffentlich einen Preis für eine auch
für
Laien nachvollziehbare Beweisführung über die Wirksamkeit der Po-
ckenimpfung auszusetzen und hierzu einen Fond zu gründen.
Der IMPF-REPORT wäre
unter Umständen bereit, sich für eine derartige
Aktion als Koordinator und Internetplattform zur Verfügung zu stel-
len. Allerdings wären zuvor einige wichtige Fragen bezüglich der
Gestaltung des Fonds, seiner Verwendung, der Zusammensetzung der
Jury und die Bedingungen der Beweisführung zu klären.
Wenn Sie, liebe Leser,
dazu Vorschläge haben oder sich für eine Be-
teiligung an einem solchen Fond oder der Jury interessieren, schrei-
ben Sie bitte an redaktion@impf-report.de
Herzliche Grüße
und einen besinnlichen restlichen vierten Advent!
Ihr
Hans Tolzin
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[2] Impfreaktionen der Pockenschutzimpfung erschüttern Experten
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Quelle:
Washington Post online vom 5. Dez. 2002
http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn/A11192-
2002Dec4?language=printer
Impfreaktionen der Pockenschutzimpfung erschüttern Experten
Von Ausschlägen bis Fieber - Eine für die heutige Zeit ungewöhnliche
Bandbreite an Impfreaktionen
Von Ceci Connolly
Die Testpersonen, Studenten der Baylor Universität, waren fit und
gesund, nach Meinung der Forscherin Kathy Edwards die "Creme de la
Creme." Als sie jedoch die Pockenimpfung erhielten, schwollen Arme
an, Temperaturen stiegen und Panik machte sich breit.
Das Gleiche geschah in Kliniken von Iowa, Tennessee und Kalifornien.
Von 200 jungen Erwachsenen, die die Impfung erhielten, versäumte ein
Drittel mindestens einen Arbeitstag, 75 hatten hohes Fieber und meh-
rere wurden wegen der Gefahr einer bakteriellen Infektion auf Anti-
biotika gesetzt.
Selbst für Experten
wie der Ärztin Edwards, an der Universität Van-
derbilt mit der Studie betraut, waren die Impfreaktionen erschre-
ckend.
Präsident Bush
will Anfang dieser Woche Pläne ankündigen, die Po-
ckenimpfung der Amerikaner wieder aufzunehmen, als Teil einer massi-
ven Anstrengung, die Nation vor biologischen Angriffen zu schützen.
Während er seine Entscheidung noch abwägt, erneuern Forscher ihre
Bekanntschaft mit den unerfreulichen - und oftmals ernsthaften -
Komplikationen der Impfung.
Die Ergebnisse von
einem halben Dutzend klinischer Versuchen bieten
bereits einen Ausblick auf das, was Militärpersonal, klinischen Be-
schäftigten und anderem Notfallpersonal begegnen wird, falls Bush
den Empfehlungen seiner führenden Gesundheitsberater, etwa 11 Milli-
onen Menschen in den kommenden Monaten zu impfen, folgt. In den Au-
gen der Mediziner, die die klinischen Versuche durchführen, wäre es
beunruhigend, wenn es zur Pockenimpfung kommt. Die wurde zwar einst
als normal betrachtet, heutigen Standards jedoch keinesfalls gerecht
werden kann.
"Ich wollte mich
einfach nur für ein oder zwei Tage ins Bett legen",
sagte Alison Francis, eine 24jährige Studentin der New Yorker Uni-
versität. Sie habe sich nach der Impfung müde gefühlt und hatte
Schmerzen. Ihr Arm wurde schwer, warm und juckte fürchterlich. "Ich
dachte: "Könnte mir bitte jemand den Arm abhacken?'"
Die Teilnahme an der
Studie sei teilweise Patriotismus und teilweise
Eigennutz gewesen: "Jetzt bin ich geschützt."
Einst eine der tödlichsten
Geißeln der Menschheit, wurde Pocken 1981
als weltweit ausgerottet erklärt. Wachsende Feindseligkeiten mit dem
irakischen Präsidenten Saddam Hussein, Osama Bin Laden und Anderen
erneuerten jedoch die Furcht, daß der Virus als eine machtvolle Waf-
fe eingesetzt werden könnte. Die Impfung gilt als sicherer Schutz
gegen die Erkrankung, aber sie ist riskant. Bei einer Million Ge-
impften werden entsprechend den historischen Daten zwischen 15 und
52 Menschen mitlebensbedrohlichen Konsequenzen - wie beispielsweise
Gehirnentzündung - konfrontiert, ein bis zwei Personen werden ster-
ben. Schwangere Frauen, Babies, Menschen mit Ekzemen oder geschwäch-
tem Immunsystem sollten diese Impfung nicht erhalten.
Gesundheitsbeamte haben
vorgeschlagen, die Impfung - beginnend mit
500.000 klinischen Beschäftigten - in Stufen durchzuführen. Später
sollte die Impfung etwa 10 Millionen Polizisten, Feuerwehrleuten und
medizinischem Personal angeboten werden. Das Pentagon möchte 500.000
Soldaten impfen.
Während des letzten
Jahres testeten staatliche Forscher den 40 Jahre
alten Impfstoff auf seine Sicherheit und Wirksamkeit. Niemand unter
den 1500 Freiwilligen verstarb oder wurde ernsthaft geschädigt. Aber
auch die "normalen" Reaktionen auf den Impfstoff sind in der Lage,
Ärzte und Patienten beunruhigen.
Anders als bei modernen
Impfstoffen wird der Pockenimpfstoff mittels
15 schneller Stiche verabreicht, die "eine Infektion in Ihrer Haut
hervorrufen," wie Julie Gergerding, Direktor des "Centers for Disea-
se Control and Prevention" in Atlanta, erklärt. "Der Stoß
in den Arm
verursacht sofortige Unannehmlichkeiten und eine ganze Reihe von
lästigen Reaktionen."
Innerhalb von drei
oder vier Tagen entwickelt sich eine juckende
Schwellung, gefolgt von einem mit Eiter gefüllten Pickel. In der
zweiten Woche trocknet der Pickel aus und entwickelt sich zu einem
Schorf, der gewöhnlich in der dritten Woche abfällt. Innerhalb die-
ser drei Wochen erfahren viele Personen grippeähnliche Symptome -
Schmerzen, Fieber, Lethargie - und schrecklichen Juckreiz.
"Man kann nicht kratzen, weil alles bandagiert ist. Alles, was ich
tun konnte, war draufzuschlagen", beschreibt Meg Gifford von der
Universität Maryland, die an der Studie teilnahm. Ein Wochenende
lang ging es ihr "richtig schlecht", bei leichtem Fieber, mit einem
Arm, der sich bis in die Hand hinein heiß anfühlte und geschwollenen
Lymphknoten in der Achsel.
John Treanor vom Medizinischem
Zentrum der Universität Rochester sah
eine weite Bandbreite an Reaktionen, von einem kleinen Ausschlag bis
hin zur Schwellung so groß wie eine Grapefruit. Etwa 5 Prozent der
170 Teilnehmer hatten Ausschläge, die sich auf andere Körperregionen
ausbreiteten. Es nahm einige Zeit in Anspruch, bis das Team mit dem
natürlichen Verlauf der Impfung vertraut geworden war.
"Die Reaktionen,
die wir sehen, liegen vollkommen außerhalb dessen,
was wir von heutigen Impfungen kennen und entsprechen absolut den
historischen Erfahrungen," sagte Anthony Fauci, Direktor des Natio-
nal Institute of Allergy and Infectious Deseases. "In den 30 Jahren
Routineimpfung sank das Toleranzniveau der Öffentlichkeit nach un-
ten."
Forscher aus Maryland
starteten einen zweiten Versuch, ältere Er-
wachsene nachzuimpfen, um zu sehen, wie die Immunität im System er-
halten bleibt. Erste Ergebnisse legen nahe, daß Personen, die schon
einmal geimpft wurden, unter nicht so starken Nebenwirkungen leiden.
"Ich hatte einen kleinen roten Fleck und das war's," sagt Edward
Dudly, 33.
Nur wenige der heutigen
Ärzte hatten die Impfung schon mal verab-
reicht oder Nebenreaktionen behandelt. Selbst im CDC, das mit einer
ganzen Palette von Keimen arbeitet, wurden kürzlich Pockenimpfungen
gestoppt, nachdem 10 Geimpfte mit Antibiotika behandelt werden muss-
ten, sagt Walter Orenstein, Direktor des Nationalen Impfprogramms
des CDC.
"Die klinischen
Ärzte konnten nicht unterscheiden, ob es sich um
eine normale überschiessende Reaktion oder eine bakterielle Infekti-
on handelte," sagte er. Er fügte hinzu, daß rote, geschwollene
und
juckende Arme tatsächlich and der Tagesordnung waren.
Vor 33 Jahren war Orenstein
selbst, als Medizinstudent im ersten
Jahr, geimpft worden und alarmiert vom Fieber, den geschwollenen
Drüsen und den roten Streifen, die den Arm hoch stiegen, ging er in
die Ambulanz, um eine Behandlung mit Antibiotika zu erhalten. "Ich
habe vor diesem Impfstoff Respekt", stellt er fest.
Edwards warnt die Ärzte,
dass eine Reihe von unschönen und ungewohn-
ten Komplikationen auf sie zukommen werde, wenn Bush seine Impfpläne
weiter vorantreibe.
"Sie sollten darauf
vorbereitet sein, wirklich schlimme Impfreaktio-
nen zu sehen," teilte sie den Beamten des staatlichen Gesundheits-
dienstes mit. "Sie werden sich fragen, ob es bakterielle Infektionen
sind, in einigen Fällen werden sich Ausschläge den Arm hinaufbewe-
gen, bis hin zu Brust. Diese Impfung erfordert eine Menge Aufmerk-
samkeit und Kapazität."
Übersetzung: Masocol/Tolzin
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[3] New Scientist: Todesfälle durch Massenimpfung gegen Pocken
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Quelle:
Deutsches Ärzteblatt online vom 19. Dez. 2002
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11161
New Scientist: Todesfälle durch Massenimpfung gegen Pocken
"Der Plan der
US-Regierung, sukzessive große Teile der Bevöl-
kerung gegen Pocken zu impfen, stößt bei Wissenschaftlern auf Skep-
sis. Während unklar ist, ob die Impfung notwendig ist, sagt der New
Scientist eine Reihe von Todesfällen infolge der Impfkampagne vor-
aus. Nach Studien aus den 60er-Jahren sei pro Million Geimpfter mit
14 bis 52 "lebensbedrohlichen" Komplikationen zu rechnen und mit ein
bis zwei Todesfällen pro Million Geimpfter. (...)"
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[4] USA: Neues Gesetz verhindert Entschädigung von Impfopfern
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Quelle:
New York Times online vom 14. Dez. 2002
http://www.nytimes.com/2002/12/14/health/14LIAB.html?tntemail1
Recht zu bekommen,
wird für Impfopfer schwer werden
Von Robert Pear
Washington, 13. Dez.
- Wer durch die Pockenschutzimpfung Schädigun-
gen davonträgt, kann nur noch die US-Bundesregierung verklagen.
Rechtsexperten sind der Ansicht, daß es allgemein schwieriger
wird, Entschädigung für Schäden oder Todesfälle, die durch
die Imp-
fung verursacht werden, einzuklagen.
Durch das Homeland
Security Gesetz, das von Präsident Bush am 25.
November unterzeichnet wurde, schirmt der Kongress Ärzte und Impf-
stoffhersteller vor der rechtlichen Verantwortung ab.
Wenn die Bundesregierung
die Verwendung eines Impfstoffes genehmigt,
so das Gesetz, wird jeder, der ihn verabreicht und herstellt, "als
Angestellter des Staatlichen Gesundheitsdienstes betrachtet" und
ausschließlich die Regierung kann verklagt werden.
Eine geschädigte
Person kann zwar aufgrund des "Federal Tort Claims"
Gesetzes Entschädigung fordern, Anwälte sind jedoch der Ansicht, daß
es schwer werden dürfte, unter dem Gesetz von 1946 Geld einzuklagen.
"Die Regierung
kann wahrscheinlich der Haftung für fast alle Impf-
schäden entgehen" besagt eine Analyse von Prof. Edward P. Richards
und Dr. Katharine C. Rathbun von der Louisiana State Universität.
Sie sagen, daß
unter dem Tort Claims Gesetz klagende Parteien nach-
weisen müssen, daß die Regierung oder Personen, die in ihrem Auftrag
handeln, fahrlässig im Umgang mit dem Impfstoff waren.
"Es wird sehr
schwer werden, Urteile zu erwirken für Risiken, denen
die Bevölkerung von der Regierung ausgesetzt wurde," sagte Prof.
Richards, Leiter einer Studie über Recht, Medizin und öffentlicher
Gesundheit im US-Staat Louisiana. "Die Regierung haftet nicht, wenn
sie sich für eine Politik entscheidet, die den Menschen Risiken zu-
mutet. Es mag eine schlechte politische Entscheidung sein, aber es
ist rechtlich gesehen keine Fahrlässigkeit."
Dr. Rathbun fügt
hinzu: "Wird die Impfung ordnungsgemäß und ohne
Fahrlässigkeit durchgeführt, wird ein bestimmter Prozentsatz von
Menschen dadurch Schädigungen davontragen - schließlich ist es eine
gefährliche Impfung - und das Gesetz sieht keine Entschädigung für
sie vor."
Gesundheitsbeamte schätzen,
daß 14 bis 52 von einer Million geimpf-
ten Personen lebensbedrohliche Schädigungen davontragen können und
daß ein oder zwei davon sterben. Für durch AIDS, Chemotherapie oder
andere Krankheiten und Behandlungen immungeschwächte Personen wird
das Risiko von ernsten Schädigungen viel stärker.
Unter dem Tort Claims
Gesetz haften Staatsangestellte, solange ihren
Verordnungen befolgen, nicht für ihre Entscheidungen oder Handlungen
im Zusammenhang mit der Impfung.
Der Rechtsweg für
Opfer der Pockenimpfung wird sich sehr deutlich
von dem der Opfer von Kindheitsimpfungen unterscheiden.
1986 verabschiedete
der Kongress ein System zur Entschädigung von
durch Kindheitsimpfungen geschädigten Personen. Die Regierung prüft
und zahlt Entschädigungen, die aus einem staatlichen Treuhandfond
stammen, der durch eine Steuer, die im Preis für jede empfohlene
Impfdosis enthalten ist. Um diese Entschädigung zu erhalten, muss
eine Geschädigter den Zusammenhang mit der Impfung nachweisen, nicht
aber Fahrlässigkeit.
Als das Parlament letzten
Monat das Homeland Security Gesetz beriet,
sagte der demokratische Abgeordnete Henry A. Waxman aus Kalifornien:
"Das Gesetz beschränkt nachhaltig die Möglichkeit von Leuten,
die
durch die Pockenimpfung geschädigt oder getötet wurden, irgendeine
Form von Entschädigung zu erhalten. Er fasst zusammen: "Wenn Sie
einen Schaden erleiden, haben Sie eben Pech gehabt." Und: "Der Her-
steller des Impfstoffes wird praktisch von jeder Haftung freige-
stellt."
Die American Medical
Association teilte heute mit, daß sie den Plan
von Präsident. Bush, Pockenschutzimpfungen für Beschäftigte des
Ge-
sundheitswesens anzubieten, unterstütze. Die Impfung solle aber erst
beginnen, wenn am 24. Januar der neue Haftungsschutz greift.
Die Service Employees International Union, die viele Gesundheitsbe-
schäftigte vertritt, forderte, daß die Regierung ein "einfaches
und
gerechtes Entschädigungssystem" für Impfgeschädigte verabschiedet.
Dieses System solle Personen, die nach der Impfung zu krank seien,
um zu arbeiten, ein Einkommen sichern.
Wenn durch die Impfung
aktives Militärpersonal geschädigt wird, sol-
le es Gesundheitsfürsorge durch das weltweite medizinische System
des Ministeriums erhalten, sagte Jim Turner, ein Sprecher des Ver-
teidigungsministeriums. Bei Invalidität könnten sie Invalidenbeihil-
fe und Gesundheitsfürsorge von der Regierung erhalten.
Militärisches
Personal jedoch könne die Regierung nicht für Impf-
schäden verklagen, selbst wenn sie glauben, die Schädigung resultie-
re aus Fahrlässigkeit der Mitglieder der Streitkräfte oder der zivi-
len Angestellten. Das oberste Bundesgericht entschied 1950, daß die
Regierung unter dem Federal Tort Claims Gesetz nicht für Schädigun-
gen von aktiven Diensttuenden haftbar ist, die durch ihren Militär-
dienst entstehen und das Gericht hat dieses Prinzip, bekannt als
Feres-Doktrin, später bestätigt.
Übersetzung: Hans Tolzin
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[5] US-Kliniken verweigern Teilnahme an freiwilliger Pockenimpfung
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Quelle:
Washington Post online vom 17. Dez. 2002
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A4253-2002Dec17.html
Eine Zusammenfassung von Tanja Masocol:
Das Grady Hospital
in Atlanta, größtes Notfallzentrum des US-Staates
Georgia, und die Commonwealth Universität in Richmond im Staat Vir-
ginia, sprechen sich gegen die Empfehlung von Präsident Bush aus,
demnächst alle medizinischen Angestellten gegen Pocken zu impfen.
Solange kein direktes
Pocken-Risiko vorliege, werde man die Ange-
stellten nicht impfen, da das Risiko der Nebenwirkungen und die
Ansteckungsmöglichkeit auf Patienten größer sei als die Wahrschein-
lichkeit einer Terrorattacke. Das Children's Hospital of Philadel-
phia, das Emory Medical Center in Atlanta und die University of
Iowa Hospitals and Clinics neigen auch zur Ablehnung der auf frei-
williger Basis stattfindenden Impfung.
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[6] Wertlose Impfung? Nachkriegspockenfälle in Deutschland
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Es ist schon erstaunlich,
dass in Deutschland, dem Land der Wissen-
schaften, Forschung und vorbildlicher Ordnung weder von Gesundheits-
ämtern noch Universitäten noch der Pharmaindustrie erforscht wird,
welchen Impfstatus erkrankte Personen aufweisen. Denn dies ist die
einzige Möglichkeit, wenigstens nachträglich, die vorherigen Hypo-
thesen über die Wirksamkeit von Impfungen zu überprüfen. Theoretisch
sollte ja eine verschwindende Minderheit der Betroffenen zu den ent-
sprechend Geimpften gehören.
So ist meines Wissens
auch Dr. med. Gerhard Buchwald der einzige
Arzt, der sich diesbezüglich akribisch mit allen Nachkriegspocken-
fällen in Deutschland beschäftigt hat. Seine Recherchen, Anfang der
70er Jahre in der Sendung "Report" veröffentlicht, führte
dazu, dass
eine groß propagierte Impfkampagne im Saarland zusammenbrach, weil
die Mehrheit der zur Impfung aufgerufenen Bevölkerung zuhause blieb.
Bezeichnenderweise kam es trotzdem zu keiner weiteren Infektion.
Dr. Buchwald wurde
damals mehrfach öffentlich angegriffen und mit
einer Anzeige bedroht. Bis heute ist es nicht dazu gekommen.
Nachfolgend eine Zusammenfassung
der 11 Pockenausbrüche nach 1945.
Die Angaben bezüglich des Impfstatus sind unabhängig davon, ob die
Personen einfach, mehrfach oder in der Inkubationszeit geimpft wur-
den. Im Buch ist dies wesentlich differenzierter herausgearbeitet.
Quelle:
"Impfen - das Geschäft mit der Angst"
Dr. med. Gerhard Buchwald, Taschenbuch, Knaur Verlag
Seite 31 bis 49
1. Pockenausbruch in
Wiesbaden 1947
Sechs Erkrankungen, davon drei geimpft, kein Todesfall.
2. Pockenausbruch in
Hamburg, 1957
Eine Erkrankung, im Vorjahr geimpft.
3. Pockenausbruch in
Heidelberg 1958/59
Zwanzig Erkrankungen, davon zwei Todesfälle.
Die eine Verstorbene war geimpft und lag wegen einem unheilbaren
Leiden in der Klinik, die andere Verstorbene war ungeimpft.
19 von den 20 Erkrankungsfällen waren geimpft.
4. Pockenausbruch in
Ansbach, 1961
Vier Erkrankungen, davon eine tödlich.
Alle vier Personen waren geimpft.
5. Pockenausbruch in
Düsseldorf, 1961/62
Fünf Erkrankungen, davon zwei tödlich.
Alle fünf Personen waren geimpft.
6. Pockenausbruch in
Monschau-Simmerath bei Aachen, 1962
Vierunddreißig Erkrankungen, davon eine tödlich.
15 Personen davon, darunter der Todesfall, wurden - zusätzlich zur
Routineimpfung - in der Inkubationszeit geimpft. Laut Dr. Buchwald
waren nur ganz wenige völlig ungeimpft.
7. Pockenausbruch in
Kulmbach, 1965
Zwei Erkrankungen.
Beide geimpft
8. Pockenausbruch in
Hannover, 1967
Eine Erkrankung, geimpft.
9. Pockenausbruch in
Regensburg, 1967
Eine Erkrankung, geimpft.
10. Pockenausbruch
in Meschede, 1970
Eine Erkrankung, geimpft.
Ganz Meschede wurde zum "Pockengebiet" erklärt und alle ca. 300.000
Einwohner zur Impfung aufgerufen. Aufgrund der Aufklärungsarbeit von
Dr. Buchwald gingen ca. 270.000 Menschen nicht zur Impfung. Niemand
steckte sich an!
11. Pockenausbruch
in Hannover, 1972
Ein infizierter Mann aus dem Kosovo spazierte 12 Tage lang vor Os-
tern in Hannover herum, ohne auch nur eine einzige Person anzuste-
cken.
"Bei den drei
Pockenausbrüchen in Düsseldorf, Monschau und Meschede
gab es zusammen 1183 Kontaktpersonen. In der Inkubationszeit wurden
davon 709 geimpft, 474 blieben ungeimpft. Von den 709 geimpften Kon-
taktpersonen erkrankten 58 an Pocken, es gab 7 Todesfälle. Von 474
nicht geimpften Kontaktpersonen erkrankte niemand und es gab auch
keinen Todesfall." (Seite 46)
"Von den 10 Pocken-Todesfällen war ein Fall ungeimpft..." (Seite 47)
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[7] Fehlende Studien zur Schutzdauer der Pockenimpfung
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Quelle:
Arznei-Telegramm online vom 6. Dez.
http://www.arznei-telegramm.de/register/0212127.pdf
Jetzt gegen Pocken impfen?
"Sollte man in
Anbetracht der aktuellen Drohung eines eventuellen
Pockenanschlags auf Deutschland erwägen, wieder gegen Pocken zu
impfen? Vorteil: Die per se nicht ganz unproblematische Impfung doch
lieber in Ruhe rechtzeitig in gesundem Zustand vorzunehmen.
(...)
Die Impfung
geht mit hoher Komplikationsrate einher und kann schwere,
auch bleibende Gesundheitsschäden auslösen. Betroffen ist
meist das ZNS, insbesondere bei Erstimpflingen. Gefürchtet
sind Meningitis, postvakzinale Enzephalomyelitis (auch tödlich
endend) sowie generalisierte Hautreaktionen u.a. Die
Entwicklung eines wahrscheinlich besser verträglichen Impfstoffes
auf der Basis des modifizierten Vakzinevirus Ankara
(MVA) wurde in den 70er und 80er Jahren nicht zur Marktreife
gebracht, da sie mit dem Ende der Pockenära zusammenfiel.
(...)
Ohne konkrete
unmittelbare Infektionsgefahr erscheint uns die Abwägung
von Nutzen und Schaden negativ. Dabei spricht nicht nur die
schlechte Verträglichkeit, insbesondere bei Patienten mit atopischer
Dermatitis oder Immunschwäche dagegen, sondern
auch die Gefährdung durch Kontaktinfektion (contact vaccinia).
Die Impfung wird heute
insgesamt wahrscheinlich sogar
schlechter als noch vor Jahrzehnten vertragen, da die Prävalenz
von atopischen Dermatitiden und Erkrankungen mit Immunschwäche
- also Risikofaktoren für schwere Reaktionen
auf Pockenimpfung - beträchtlich zugenommen hat. (...)"
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[8] Rubriken
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Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Masocol,
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Bernhardt, Bärbel Engelbertz und andere
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