Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
8. Nov. 2002 Ausgabe
Nr. 16
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INHALT:
[1] Editorial
[2] Kontakt mit Leben trainiert das Immunsystem
[3] Diabetes* als Folge von zu viel Hygiene
[4] Ursachenforschung zu Asthma und Allergien
[5] West-Nile-Virus: In drei Jahren Impfstoff fertig?
[6] West-Nile-Virus: Umweltgifte eigentliche Ursache?
[7] Golfkriegssyndrom: Folge des Anthrax*-Impfstoffes?
[8] 6-Fach-Impfung: Weniger Piekse - weniger Nebenwirkungen?
[9] Begriffserklärungen
[10] Rubriken
[11] Impressum
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[1] Editorial
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Liebe Leser,
im Augenblick erscheint
der IMPF-REPORT in einem ungewöhnlich hohen
Tempo. Das soll sich wieder einigermaßen normalisieren, sobald ich
die ca. 4 Wochen Rückstand aufgeholt habe. Ein paar Ausgaben wird es
noch wohl dauern.
Die neueste Forschung
besagt, dass Landkinder, die sich "im Schmutz
wälzen" und viel mit Tieren in Kontakt kommen, ein stärkeres
Immun-
system haben als Kinder, die in einer sterilen städtischen Umgebung
aufwachsen. Bestimmte Bestandteile (z.B. Endotoxin*) der Mikroben
seien für die größere Immunität verantwortlich.
Vielleicht wird man
diese Bestandteile in naher Zukunft isolieren
und impfen. Ob das tatsächlich das Gleiche ist, wie das Kontakt mit
dem Lebendigen? Jedenfalls könnten diese Forschungsergebnisse ein
Hinweis dafür sein, was Naturärzte schon lange behaupten: Dass der
Mensch mit der Natur - und dazu gehören die Mikroben - in Wahrheit
nicht im Kriegszustand, sondern in Symbiose lebt(Thema [2] bis [4]).
Dazu passt auch die
Meldung, daß Diabetes bei Kindern durch zuviel
Hygiene verursacht werden (Thema [3]). Allerdings gibt es ebenfalls
Hinweise, dass hierfür unter anderem auch Impfungen verantwortlich
sein können (IR-7,[14]).
Ein neuer Virus sorgt
für Unruhe und wird für zahlreiche Todesfälle
verantwortlich gemacht: Der West-Nile-Virus. Ein Impfstoff ist in
Vorbereitung und in einem Jahr sollen die ersten Versuche an Men-
schen gemacht werden. Die US-Behörden wollen das Zulassungsverfahren
beschleunigen. Der Kommentator (Thema [6]) fand jedoch keine Hinwei-
se, daß dieser Virus jemals sauber isoliert biochemisch bestimmt
wurden. Ohne diese Voraussetzung ist jedoch die Eichung eines Anti-
körper- oder DNS-Testes nicht möglich. Die Frage, die sich damit
stellt: Was genau zeigen die Virentests an?
Doch das ist noch lange
nicht die einzige Ungereimtheit. Es scheint
massive Hinweise zu geben, daß die diesem Virus zugeschanzten Er-
krankungen bei Tier und Mensch vielmehr auf die Luftverschmutzung in
New York City zurückzuführen sind. Insbesondere ist ein neues Ben-
zingemisch mit hochgiftigen Anteilen im Gespräch.
Falls die Ursachen
tatsächlich bei den vom Menschen erzeugten Um-
weltgiften liegt, wird die Tatsache, daß bereits Hubschrauber über
New York Pestizide gegen den Virus versprühten, zu einem makabren
Akt: Das Ergebnis dieser Umweltvergiftung könnte die "Entdeckung"
eines weiteren Virus sein, gegen den - natürlich - auch wieder ge-
impft werden muss.
Die neue 6-Fach-Impfung
wird uns Eltern jetzt angepriesen. Sie soll
dadurch, daß weniger Injektionen notwenig sind, auch die Gefahr der
Nebenwirkungen senken. Doch welche Auswirkungen wohl 6 verschiedene
Erreger, gleichzeitig ins Gewebe gespritzt, auf unsere Kinder haben
können, steht sicherlich auf einem anderen Blatt (Thema [8]).
Herzlichst
Ihr
Hans Tolzin
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[2] Kontakt mit Leben trainiert das Immunsystem
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Quelle
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressemitteilungen-2002/msg00263.html
Bakterien trainieren das Immunsystem
"Menschen, die in ländlicher
Umgebung aufwachsen, leiden weniger oft
an Asthma und Allergien als Kinder aus städtischen Gegenden. Der
Kontakt mit dem Bakterienbestandteil Endotoxin* während der Kindheit
bewirkt möglicherweise, dass das Immunsystem Allergene besser tole-
riert, so dass es seltener zu allergischen Reaktionen kommt. (...)"
Quelle: Braun-Fahrländer,
Charlotte; Riedler, Josef; Herz, Udo et
al.: Environmental exposure to endotoxin and its relation to asthma
in school-age children. In: New England Journal of Medicine, Bd.
347, Nr. 12, 19. September 2002, S. 869-877.
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[3] Diabetes als Folge von zu viel Hygiene
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Diabetes als Folge
von zu viel Hygiene
http://de.news.yahoo.com/020927/12/2zbz4.html
(leider über diese Adresse nicht mehr aufrufbar)
Frankfurt/Main (AP)
Diabetes ist zur größten und teuersten Volks-
krankheit in Deutschland geworden. Selbst immer mehr Kinder erkran-
ken am Typ 2, der früher Altersdiabetes genannt wurde. Aber auch die
bei Kindern bislang eher selten vorkommende Form vom Typ 1 nimmt
jährlich um fast vier Prozent zu, wie die "Apotheken Umschau"
be-
richtet. Eberhard Heinze von der Stiftung Das zuckerkranke Kind"
vermutet, dass daran nicht nur Ernährungsgewohnheiten schuld sind.
Möglich sei, dass unsere Gesellschaft zu hygienebewusst geworden
sei: Das Immunsystem hat zu wenig zu tun und greift körpereigene
Stoffwechselfunktionen an", sagt der Diabetologe von der Kinderkli-
nik der Universität Ulm. Dort sind die Pflegekräfte daher schon dazu
übergegangen, Babys nur noch jeden zweiten Tag zu baden.
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[4] Ursachenforschung zu Asthma und Allergien
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Ursachenforschung zu
Asthma und Allergien
http://de.news.yahoo.com/020925/291/2z94e.html
(leider über diese Adresse nicht mehr aufrufbar)
"Die Neigung zu
Allergien und Asthma ist im internationalen
Vergleich sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während sie in Großbri-
tannien sehr hoch ist, kennen Griechenland und China diese Krankhei-
ten dagegen fast kaum. Das geht aus der seit 1992 laufenden Interna-
tional "Study of Asthma and Allergies in Childhood" (ISAAC) hervor.
Deutschland liegt danach im Mittelfeld. Über die weitere Forschungs-
strategie angesichts dieser Erkenntnisse beraten ab Donnerstag For-
scher aus 17 Ländern in Ulm. Die Krankheitsfälle haben nach Aussage
des Koordinators der Studie, Stephan Weiland, zwischen 1994 und 2000
in Deutschland deutlich zugenommen. Die Rate der 6- bis 7-Jährigen,
die unter Asthma litten, nahm etwa von 9,6 auf 12,8 Prozent zu. Bei
Heuschnupfen stieg die Rate der betroffenen 13- bis 14-Jährigen von
29,2 auf 32 Prozent, wie Weiland am Mittwoch sagte. Die Ursachen sind
nach
den Worten von Weiland noch immer unbekannt. (...)"
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[5] West-Nile-Impfstoff: In drei Jahren Impfung fertig?
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Quelle:
http://de.news.yahoo.com/020926/295/2zae3.html
(leider über diese Adresse nicht mehr aufrufbar)
Direkter Link zum Artikel:
http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99992640
West-Nile: In drei
Jahren Impfung fertig
Washington (pte) - Innerhalb von drei Jahren wird es eine Schutzimp-
fung gegen das West-Nile-Virus geben, kündigte das Wissenschaftsma-
gazin New Scientist http://www.newscientist.com unter Berufung auf
eine Aussendung des US-Senats an. Jährlich erkranken etwa 2.000 Men-
schen in 33 Staaten an der von Insekten übertragenen Krankheit. 2002
sind knapp 100 Patienten in den USA daran gestorben.
Die potenzielle Vakzine*
ist ein genetisch veränderter Gelbfieber-
Impfstoff, der nach Angaben der Behörden auch gegen West-Nile wirkt.
Der Impfstoff wird von der britischen Pharmafirma Acambis herge-
stellt. In ersten Testläufen im Tierversuch soll der Impfstoff gute
Erfolge gebracht haben. Nach Angaben der Hersteller soll bereits im
kommenden Jahr der erste Versuch am Menschen getestet werden. Übli-
cherweise dauert die Zulassung bei der staatlichen "Food and Drug
Administration" (FDA) vier bis fünf Jahre. "In diesem Fall soll
die
FDA aber schnelles Handeln angekündigt haben", so Lydnsay Wright,
Sprecherin von Acambis. Die US-Gesundheitsbehörden drängen nach An-
gaben des Wissenschaftsmagazins aber nicht nur auf einen Impfstoff,
sondern auch auf einen Schnelltest, der das Virus im Blut nachweisen
soll. Die US Centers for Disease Control haben Anfang September da-
vor gewarnt, dass das Virus auch durch Blutkonserven oder transplan-
tierte Organe an Menschen übertragen werden kann. Dies sei mit gro-
ßer Wahrscheinlichkeit auch passiert. Das Virus, das von Stechmücken
übertragen wird, trat erstmals vor drei Jahren in New York auf. In-
nerhalb kürzester Zeit breitete sich das Virus auch im Mittleren
Westen der USA aus. In der Zwischenzeit gibt es auch an der Westküs-
te West-Nile Fälle. Für die Übertragung des Virus sind Vögel
mitver-
antwortlich. Neben dem Menschen können auch andere Säugetiere wie
Pferde am Virus erkranken.
Übersetzung: Tanja Masocol
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[6] West-Nile-Virus: Umweltgifte eigentliche Ursache?
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Quelle:
abcnews vom 29. Aug. 2002
http://abcnews.go.com/sections/living/SecondOpinion/secondopinion010
829.html
Virus oder Umwelt?
Kommentar von Nicholas Regush
(Übersetzung in gekürzter Fassung)
Die Bedeutung von verschmutzter
und ungesunder Umwelt im Zusammen-
hang mit den West-Nile-Ausbrüchen wird aus Finanzmängeln und wissen-
schaftlicher Gleichgültigkeit ignoriert.
Man sollte auch erwähnen,
dass eine Infektion des West-Nile-Virus
beim Menschen für gewöhnlich von Wissenschaftlern als seltene und
harmlos verlaufende Krankheit angesehen wird. Betroffen sind meis-
tens nur ältere Menschen. In Vögeln aber wird das Virus oft zum Kil-
ler.
Traditionell wurden
Vögel (wie Kanarienvögel in Minen) als Wachmann
für Umweltgifte angesehen. Was, wenn ein Teil der Schäden in Vögeln
und Menschen - für die alleine der Virus verantwortlich gemacht wird
- im gewissen Masse tatsächlich durch Umweltfaktoren ausgelöst wird?
Bis heute wurde der
West-Nile-Virus durch Sprühaktionen mit Insek-
tenvernichtern in Schach gehalten. Das ist kontrovers und erhöht die
Wahrscheinlichkeit einer noch größeren Umweltverschmutzung in einer
ohnehin schon zu Schäden verursachenden und zu Ausbrüchen neigenden
Umgebung.
Robert McLean ist einer
der Wissenschaftler, der sich überwiegend
mit West-Nile Studien beschäftigt hat, und versteht die Bedeutung
der Untersuchung von Umweltfaktoren beim Auftauchen neuer Krankhei-
ten. Einige Studien scheinen zu belegen, dass schädliche Luftver-
schmutzung die Aktivität eines Virus steigern kann.
Dr. Ian Lipkin von
der Columbia Uni hatte eine wichtige Rolle in der
Identifizierung des genetischen Aufbaus des West-Nile-Virus. Er ist
Wissenschaftler für ansteckende Krankheiten und sein Horizont geht
über Mikroben hinaus. Auch er glaubt, dass das Verstehen von Krank-
heiten im Erforschen der Beziehung zwischen Umweltfaktoren (auch
Viren u. giftige Substanzen) und der genetischen Ausstattung von
Individuen liegt. Lipkin fände es sinnvoll zu wissen, wie gegebener-
massen eine ungesunde Umgebung die Immunstärke in Vögeln u. Menschen
schädigen kann und sie somit für Virusinfektionen anfälliger
sind.
Es wurden noch keine
wertvollen Hinweise in Beziehung auf die Luft-
qualität bei den Ausbrüchen in New York in 1999 erforscht. Der New
Yorker Sommer in 1999 war extrem heiß und laut dem New Yorker "State
Department of Enviremental Conservation" (DEC) war der Smog der
schlimmste in über einem Jahrzehnt. Smog enthält Ozon, das sich in
der Luft aus anderen giftigen Substanzen - Nitrogenoxid und organi-
schen Verbindungen - zusammensetzt. Es ist wissenschaftlich belegt,
dass Ozon das Immunsystem derart beeinflussen kann, dass die Bekämp-
fung von Infektionen eingeschränkt ist. Es schädigt außerdem
die
Lunge und das Gehirn.
Tierärzte u. Pathologen
erhielten ungewöhnlich viele Anrufe über die
Anzahl toter Vögel. In Delmar sah der ehem. Wildlife Experte Stone
die höchste Anzahl von toten Vögeln die er je gesehen hatte. Er nahm
an, dass durch die Hitze und den verminderten Regen irgendwie alte
Pestizide aus dem Boden und der Vegetation freigesetzt wurden. Es
schien, als wären die Vögel vergiftet worden.
Stone unternahm standardmäßige
toxikologische Tests und kam zu dem
Ergebnis, dass Pestizide an dem Tod der Vögel schuld waren. Als sei-
ne Erkenntnisse in einem DEC-Report veröffentlichen wollte, wurde
der geheimnisvollen menschlichen Krankheit eine Identität gegeben.
Das CDC* in Atlanta
hatte 1999 den St. Louis Enzephalitis Virus
(SLE), der von Stechmücken übertragen wird, identifiziert. Die
hospitalisierten, vorwiegend älteren Patienten litten überwiegend
unter hohem Fieber, Kopfschmerz und verändertem Gemütsstand und
zeigten allmählich Anzeichen einer Gehirnentzündung.
Bald darauf wurde aus
Hubschraubern und Lastkraftwagen hochgiftige
Insektizide (Malathion) in New York City versprüht. Mehrere wissen-
schaftliche Gruppen leiteten weitere Tests und kamen zu der Überein-
stimmung, dass der Schuldige in Wahrheit der West-Nile-Virus und
nicht der SLE ist.
Die Luftqualität
wurde nicht als wichtiger Faktor für Studien dieser
Wissenschaftler angesehen. "Dies deutet von Kurzsichtigkeit und Ar-
roganz", laut Jim West - Forscher einer Umweltgruppe, die sich gegen
das Sprühen von Insektiziden ausspricht. West ist kein Wissenschaft-
ler und hat sich seine Kenntnisse der Biologie und Toxikologie
selbst angeeignet. Er begann Kartenaufzeichnungen von toten Krähen
unter Berücksichtigung des Ozon-Gehaltes anzulegen und stellte eine
starke Zuordnung zwischen Gebieten mit hohem Ozongehalt und toten
Vögeln - die später positiv auf West-Nile untersucht wurden - fest.
Die ersten sieben von
acht toten Vögel wurden in der Nähe von Öl-
raffinerien gefunden. West wandte sich der Untersuchung der Chemika-
lie MTBE (Methyltertiärbutylether) - ein neu gemischtes Benzin, wel-
ches Gas sauberer verbrennen lassen soll - zu. Einige Kritiker glau-
ben MTBE wäre sogar schädlicher als Ozon. MTBE kann das Nervensys-
tem, Atmung und Herz angreifen und Allergien auslösen. Im Jahr 2004
tritt ein Verbot für MTBE in New York State in Gang.
West fand heraus, dass
in Bezirken mit MTB-Benzin 117 tote Krähen
positiv auf West-Nile testeten. In Bezirken ohne MTB-Benzin wurden
nur 2 West-Nile-positive Vögel erfasst. Die Bezirke hatten zu diesem
Zeitpunkt 570 tote Vögel getestet. West fand auch heraus, dass in
Bezirken die vom EPA als Gebiete hoher Luftverschmutzung bezeichnet
wurden, die Prozentrate dieser positiv getesteten Vögel 24mal so
hoch ist wie in normal- und wenig verschmutzten Bezirken.
Stephen Guptil vom
US Geological Survey zieht in Erwägung, dass eine
Kartographierung der Luftqualität bei der Verfolgung von West-Nile-
Ereignissen hilfreich sein kann: "Dadurch könnten wir herausfinden,
ob höhere Ozongehalte zu größerer Bereitschaft in der Replizierung
von Viren führt".
Guptil nimmt jedoch
an, dass nur der Virus - egal wie oft sich der
Virus repliziert hat - zu Schäden führt.
Auch eine wissenschaftliche
Veröffentlichung vom Dezember 1999 gibt
bekannt, dass der WNV isoliert wurde. Nun wird weiträumig angenom-
men, dass wann immer der "Virus" injiziert wird, beispielsweise in
eine Krähe, und das Opfer stirbt, dass das ein positiver Beweis da-
für ist, dass der WNV die einzige Ursache für den Tod sei. Hierbei
wird vergessen, dass Umweltfaktoren nötig sind, um die mit dem WNV
in Verbindung gebrachten Krankheiten zu verursachen.
Auch wenn einige Wissenschaftler
die Verbindung zu Umweltfaktoren
anerkennen, so bleibt doch der Virus der Schuldige.
Eine Gruppe Wissenschaftler
hat nun Moskitos und Gehirne toter Krä-
hen zermahlen und nach einigen Schritten nun den Virus herausgefil-
tert. Es wurden Filter von 0,22 Mikrometer benützt, um Bakterien und
Pilze auszuschließen. Aber war ein Filter von 0,22 Mikrometer wirk-
lich klein genug für die West-Nile-Anteile, die sechsmal so klein
(0,04) sind? Es gibt noch ausreichend Platz für Zellmaterial, das
sich mit den West-Nile-Anteilen durch den Filter bewegt. Dieses Zel-
lenmaterial könnte aus der Verbindung biochemischer Produkte anderer
Gifte - der, der Umwelt inbegriffen - bestehen. Die Wissenschaftler
geben zu, dass kleine Moleküle (aus Gewebe) durchdringen können -
stellen sich aber nicht vor, dass das irgendein Problem wäre.
"Wir haben kein
gereinigtes Virus und das Zellenmaterial könnte den
Virus beeinflussen und die Replikation viraler Teile erhöhen", meint
der Wissenschaftler Anderson. Was nicht erwähnt wurde: Dass die
Zellmaterie an sich schon so giftig sein könnte um Gewebeschäden
anzurichten - mit oder ohne Virus.
Die Tatsache ist, dass
es niemand weiß. Der WNV wurde nie gereinigt
ausgefiltert. Ich kann nirgends wissenschaftliche Beweise in der
Literatur finden, dass die Regeln der Virusreinheit und Isolation
ausreichend durchgeführt wurden. Eine unnötige und kostenreiche WNV-
Industrie besteht nun aus Medikamentenentwicklung, Herstellung von
Impfstoff, Kontrolle der öffentlichen Gesundheit, Kämpfe über
Status
und Finanzierung, und so weiter. Es würde sicherlich helfen, wenn
wir endlich ausgiebige Studien über die Luftverschmutzung auf den
Weg bringen. Das sollte doch nicht zuviel verlangt sein.
Übersetzung: Tanja Masocol
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[7] Golfkriegssyndrom: Folge des Anthrax-Impfstoffes?
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Quelle:
www.medicalpost.com/mdlink/english/members/medpost/data/3834/57A.HTM
Unter dem Titel "Golf-Kriegs-Syndrom
und Anthrax-Impfstoff" schreibt
Pam Harrison:
"Symptome des
schwer zu definierenden Golf-Kriegs-Syndroms wurden
jetzt in Verbindung mit Antikörpern, die Sequalene aufzeigen, ge-
bracht. Sequalene ist ein experimentelles Adjuvans*, dass in einigen
Serienfertigungen von Anthrax-Impfstoffen in 2,4 Millionen US-
Militärangehörigen zum Schutz vor Bioterrorismus angewandt wurde.
Dr. Pamela Asa und
Kollegen der Medizinschule der Tulane Universi-
taet untersuchten die Zusammenhänge des Syndroms und des Anthrax-
Impfstoffes der während des Anthrax-Impf-Programms (AVIP)in 1997 von
der US-Regierung eingeleitet wurde.
Forscher testeten anfänglich
Serenmuster von sechs Empfängern der
Anthrax-Impfung und alle sechs testeten positiv auf Anti-Sequalene-
Antikörper. Danach wurden Seren von 25 Empfängern der Impfung und
19
Kontrollpersonen, die keine Impfung erhalten hatten überprüft.
32% testeten positiv
auf Anti-Sequalene-Antikörper im Vergleich zu
16 % der Kontrollpersonen. Die Empfänger wurden in Gruppen unter-
teilt - je nach Serienfertigung, mit der sie geimpft wurden. Man
fand heraus, dass 4 Serienfertigungen an 17 der 25 Personen in der
Gruppe gegeben wurden, 8 Personen oder 47% testeten positiv auf An-
ti-Sequalene-Antikörper.
Keiner der Empfänger
der die Impfung von einem der anderen Serien-
fertigungen erhielt testete positiv. Dies wäre ein bedeutsamer Un-
terschied beider Gruppen, trotz der geringen Anzahl getesteter Per-
sonen, geben die Forscher bekannt. Die Ergebnisse der Studie wurden
an die "Experimental and Molecular Pathology" weitergegeben. Die
Untersuchungen auf Anti-Sequalene-Antikörper in Personen, die die
Anthrax-Impfung unter dem AVIP erhielten, identifizierte viele Anti-
körper-positive Individuen. Im Gegensatz dazu zeigen die vor der
Impfung untersuchten Seren keine Anti-Sequalene-Antikörper auf.
Für das FDA ist
die Anzahl von Sequalene, die in bestimmten Serien-
fertigungen des Anthrax-Impfstoffes gefunden wurden, zu gering, um
einen immunologischen Effekt zu haben- und es wurden keine niedrige-
ren Sicherheitslimits für Sequalene in Anthrax-Impfstoffen erstellt.
Aber das Immunsystem ist "außergewöhnlich empfindlich auf kleine
Mengen eines Antigens*".
Symptome des Syndroms
beinhalten Gelenk- und Muskelschmerzen,
Schwindel, chronische Kopfschmerzen, schwaches Fieber und Gedächt-
nisverlust.
Übersetzung (gekürzte Version): Tanja Masocol
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[8] 6-Fach-Impfung: Weniger Piekse - weniger Nebenwirkungen?
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Kinder sollen bei Impfungen
weniger belastet werden
http://de.news.yahoo.com/021008/286/2zysz.html
8. Oktober 2002
"Bei Impfungen von Kindern
soll die Spritze künftig weniger häufig
zum Einsatz kommen. Innovation bei Impfstoffen bedeute, "die Neben-
wirkungen so gering wie möglich zu halten und Impfstoffe in Kombina-
tion anzubieten, um Säuglinge und Kinder so wenig wie möglich zu
belasten", sagte Johannes Hallauer von der Berliner Charité in
Frankfurt am Main anlässlich eines Expertengespräches. Auch auf den
Einsatz von Konservierungsmitteln solle so weit wie möglich verzich-
tet werden. (...)"
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[9] Begriffserklärungen
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ANTHRAX: Milzbrand
ANTIGEN: Bezeichnung
für jede Substanz, die vom Immunsystem als
"fremd" erkannt wird und die Bildung von Antikörpern hervorruft
ADJUVANS: In Arzneimittelpräparaten
ein selbst unwirksamer, aber die
Wirkung der anderen Komponenten fördernder Bestandteil
CDC: US-Gesundheitsbehörde, u.a. für Krankheitsvorbeugung zuständig
DIABETES: Zuckerkrankheit
ENDOTOXIN: Wärmeunempfindlicher,
bei Zellauflösung freiwerdender,
Giftstoff in der Zellwand von Bakterien
VAKZINE: Impfstoff
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[10] Rubriken
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